Episode 29
Shownotes
Weiterführende Infos zu den Menschen und Initiativen aus diesem Podcast:
https://goodnews-for-you.de/wie-eine-blume-amsterdam-veraendert/
https://goodnews-for-you.de/kein-honig-aber-viel-charme/
https://goodnews-for-you.de/angebote-die-das-leben-reicher-machen/
https://goodnews-for-you.de/gemeinsame-investition-in-die-zukunft-unserer-ozeane/
https://goodnews-for-you.de/weil-dinge-auch-gut-laufen-duerfen/
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00:00:04: Hallo und herzlich willkommen zum Redaktionsgeflüster.
00:00:13: Heute, Folge neunundzwanzig ich sitze hier mit Isolde
00:00:18: Und
00:00:19: wir stoßen einmal an.
00:00:21: Es ist nämlich warm und wir müssen viel trinken.
00:00:24: isolde
00:00:25: Das is wohl wahr.
00:00:30: Frag mich doch bitte nach meiner guten News.
00:00:32: Ja, ich frag dich auf jeden Fall nach deiner guten News!
00:00:35: Das machen wir gleich.
00:00:37: Ich wollte eigentlich noch mal ganz kurz antiesern, worüber wir heute sprechen wollen.
00:00:40: Wir haben ganz viele Themen tatsächlich, viele Tipps und Inspirationen was man machen kann.
00:00:46: es geht viel um die Natur und die Umwelt Es geht aber auch ganz viel um ja wie man sich die Zeit schön machen kann mit
00:00:55: anderen.
00:00:57: Ja, genau.
00:00:59: Und ja bevor wir das tun meine Frage an dich was ist deine Good News denn heute die du mitgebracht hast?
00:01:05: Also ich glaube ja unsere good news des Tages ist eine gemeinsame.
00:01:12: Wir sitzen nämlich hier bei neunzehn Grad in dem wunderbaren Studio im Keller von Markus und das muss ich sagen genieße ich gerade schon sehr weil diese Hitze die haut einen ja schier um.
00:01:26: Wir haben tatsächlich nicht gemeinsam mehr.
00:01:28: Ich möchte aber trotzdem noch etwas erzählen, weil mich das wirklich gefreut hat.
00:01:32: Am Wochenende habe ich Tore persönlich kennengelernt.
00:01:36: Tore haben wir vor ein paar Jahren vorgestellt.
00:01:39: aus Berlin ist er.
00:01:40: Er war mal Banker und inzwischen veganer Koch hat sich auf die Rettung von Lebensmitteln spezialisiert Ja, ist jetzt auch schon wieder eine Weile hier einen Fermentationskurs mit ihm und es ist so schön wenn du dann jemand in Person kennenlernst.
00:01:58: Mit einer ganz wunderbaren Partnerin an seiner Seite Katja und dich dann persönlich trifft und so das ist einfach ne komplett andere Qualität!
00:02:07: So cool!
00:02:09: Und ich habe auch schon viele gute News die ich bearbeiten will.
00:02:12: Katja ist nämlich sehr erfahren als eine Frau die sehr gerne reißt weltweit
00:02:20: Allein.
00:02:21: Sie war schon, glaub ich in sechsundfünfzig Ländern und das interessiert mich schon wie man so als Frau allein gut durch ganz unterschiedliche Länder kommt.
00:02:29: zwischendrin hat sie auch Hilfsprojekte immer wieder mal mit unterstützt.
00:02:34: also super
00:02:35: spannend
00:02:35: so krieg ich meine meine Themen immer wieder her.
00:02:39: ja da habe ich ja auch ein bisschen Erfahrung gemacht.
00:02:41: ja eben
00:02:41: ich war ja alleine in indien Und es war wirklich eine sehr prägende Reise, würde ich sagen.
00:02:47: Wenn man alleine unterwegs ist, egal ob jetzt Mann oder Frau ... Ist das schon was ganz anderes als wenn du mindestens eine Person dabei hast?
00:02:58: Ja!
00:02:58: Du bist ja eh so ne Mutige.
00:03:00: Allein wenn ich nur ans Klettern denke.
00:03:01: Aber sag mal, hast du neben der Keller Good News?
00:03:04: Hast du noch ne andere Good News des Tages?
00:03:08: Tatsächlich eher vielleicht ne good news ... der letzten Tage und auch bis Wochenendes.
00:03:12: Ich war am Wochenende in der Stadt unterwegs, das war ja sehr warm!
00:03:18: Aber ich war abends unterwegs und da war die Luft schon so ein bisschen abgekühlt und trotzdem war die Stadt einfach voll mit Menschen Und es war wirklich diese laue Sommernachtsatmosphäre, die jetzt gerade da ist.
00:03:31: Ich finde, das ist einfach so eine tolle Atmosphere, wenn man durch die Stadt geht und alle sind draußen und genießen das Wetter und trinken was und essen Eis und so.
00:03:41: Das ist so toll!
00:03:42: Und ich finde, dass sollte man echt genießen jetzt.
00:03:44: Weil es immer nur eine kurze Zeitspanne finde ich, wo es wirklich so ist mit so lauen Nächten.
00:03:49: Die sollte man eigentlich genießen und ausnutzen
00:03:52: Und die Menschen sind offen, sie sind anders drauf.
00:03:54: Ja
00:03:54: total, finde ich auch.
00:03:56: Sich das wieder besser bewusst machen hast vollkommen recht.
00:04:00: Da habe ich mich auf jeden Fall sehr gut gefühlt und ich hab mir gedacht ah das ist auf jeden fall eine gute Nachricht dass wir jetzt diese Zeit haben.
00:04:08: Ja, ich sollte.
00:04:09: dann würde ich sagen wir starten einfach mal und sprechen darüber worüber wir im letzten Monat so geschrieben haben.
00:04:15: Und da möchte ich gerne anfangen mit einer ganz coolen Aktion die du vorgestellt hast nämlich den Sonnenblumenprotest!
00:04:23: Allein wenn man das Wort schon hört, möchte man natürlich wissen was steckt da dahinter.
00:04:27: Christiane Ausgriefeld hat uns geschrieben Das ist die Frau, die immer wieder Samen verteilt und du gesagt hast da wäre schön wie ich auch aber wir wohnen nicht in Griefeld okay.
00:04:38: Und sie hatte eine andere wunderbare Geschichte auf Lager, die Sie uns mitgeteilt hat.
00:04:45: zu Ostern hatte sie Besuch von einer Frau namens Katharina aus Amsterdam.
00:04:49: Die waren irgendwie gemeinsam beim Ostereier suchen und dann hat ihr Katharina erzählt, sie hat eine Tante die an Demenz erkrankt ist.
00:04:57: Und sie überlegt sich für sie immer so einfache Aktionen was die Tante halt gut machen kann und was man miteinander machen kann.
00:05:04: Sie hatte eine große Sonnenblume und sagte ihre Tante komm lass uns die Kerne zählen immer zehn auf ein Häufchen.
00:05:14: Was glaubst du wie viel eine Sonnenblohme Kerne hergeben kann?
00:05:18: Wahnsinn!
00:05:20: Hundert?
00:05:23: Diese Sonnenblume hatte einen Tausend, einhundertvierundzwanzig Kerne.
00:05:29: Das hat mich auch wirklich umgehauen und diese Menge die war Schuld daran dass Katharina auf eine großartige Idee gekommen ist.
00:05:37: in Amsterdam gibt es noch eine große landwirtschaftlich gut bewirtschaftbare Fläche den Ludgemeer-Polder wenn sie schon wieder irgendwie versiegeln wollen und irgendwelche Logistikzentren.
00:05:51: Und das ist natürlich Schade, weil es wirklich ein wertvolles ... also ein ökologisch-wertvolles Gebiet ist.
00:05:58: Und Katharina hat dann den Sonnenblumenprotest auf jeden Fall mit ins Leben gerufen, wenn sie ihn nicht sogar initiiert hat.
00:06:06: Das konnte ich leider aus dem niederländischen Nicht her übersetzen aber Sie verteilt in Amsterdam Sonnenblumen und bittet die Leute einfach da, wo sie wohnen diese Sonnenbloomen zu pflanzen.
00:06:19: Das heißt überall leuchtet es irgendwann gelb als Zeichen des Protests dass dieses Gebiet Ludgemeerpolder das im Wessen Amsterdam liegt, dass das anders genutzt wird.
00:06:31: Und tatsächlich Sie haben's geschafft von sechzig Hektar jetzt eine Fläche von zehn hektar zu bekommen.
00:06:38: bei einer Ausschreibung und da gibt's jetzt glaubt seit drei Jahren oder so, den ich kann kein niederländisch.
00:06:46: Man möge mir verzeihen, wenn ich es nicht richtig ausspreche!
00:06:49: Der Park heißt Fözelpark und ist ein agroökologischer Landschaftspark.
00:06:55: Da pflanzen die Leute jetzt gemeinsam Pflanzen an, sodass auch Familien, die sich jetzt nicht die großen teuren Bio-Lebensmittel kaufen können das eben auch Lebensmittel bekommen und zwar gesunde Lebensmittel, ökologische Lebensmittel.
00:07:11: Also diese ganze Initiative ist gemeinwohl orientiert.
00:07:15: jetzt haben sie zehn Hektar aber der Protest geht weiter weil da sind ja noch fünfzig hektar finde ich ganz ganz großartig.
00:07:23: und was mich so begeistert hat es wie man auf so einfache scheinbar kleine Weise wirklich wirksam protestieren kann und dann auch etwas erreicht.
00:07:35: Also diese Kreativität, die Menschen da an den Tag legen ist doch wirklich genial!
00:07:40: Spuckt ja keine KI aus.
00:07:42: Faszinierend,
00:07:43: das finde
00:07:43: ich auch toll.
00:07:46: Ja, liebe Chrissie, da kann ich doch gleich zu dir überleiten... Ida würde sich in diesem Vöselpark ebenfalls sehr wohl fühlen.
00:07:58: Wer ist
00:07:59: Ida?
00:08:00: Ida ist eine Wildbiene.
00:08:03: Ja, es gibt einige Wildbienenarten und wie vielleicht einige wissen die sind vom Aussterben bedroht oder sie sind auf jeden Fall so dezimiert dass man schon Angst haben muss was passiert mit den Wildbienen?
00:08:15: Und es gibt viele Initiativen um Wildbinen zu helfen.
00:08:19: Einer davon ist die Wildbine Ida.
00:08:21: das ist ein Bildungsprojekt für Kinder Familien Und da geht's drum, dass man ja den Kindern zeigt erst mal was ist.
00:08:32: Wer sind diese Bienen?
00:08:32: Was machen die?
00:08:33: Diese Bienen bestäuben natürlich
00:08:35: andere
00:08:35: Pflanzen und sorgen dann dafür das alles grünt und blüht.
00:08:39: Die Kinder werden dazu animiert, eigene Nisthilfen zu bauen zum Beispiel in ihrem Garten oder auch einfach an ihrem Fensterbrett.
00:08:47: also es muss noch nicht mal ein Garten sein.
00:08:50: Da gibt's ganz viel Material, Lernmaterial, was man sich runterladen kann, Und das alles wird anhand von dieser kleinen Wildbineider aufgezogen.
00:09:00: Also, dass es so eine kleine Figur, die dann so erzählt wie's ihr geht was sie alles macht und erlebt und da kriegen Kinder halt auf spielerische Art und Weise das ein bisschen näher gebracht warum es gut ist diese Wildbinen zu schützen oder ihnen zu helfen
00:09:16: zu leben.
00:09:16: Die Eltern werden gleich mit gebildet.
00:09:21: Ich muss sagen, ich habe solche Projekte als mein Sohn noch klein war immer sehr gemocht weil ich mir gedacht hab da kannst du wieder heimlich eine Bildungslücke schließen.
00:09:29: und das mit den Wildbienen waren wir vorher auch nicht so in dem Ausmaß bewusst.
00:09:33: Wir kennen ja meistens die Honigbiene aber die Wildbinen sind eigentlich für einen riesengroßen Teil unserer Ernte auch zuständigen.
00:09:42: Ja Wildbine Ida sagt zum Beispiel
00:09:46: Ohne
00:09:47: mich gäbe es weniger Äpfel, weniger Erdbeeren und weniger bunte Wiesen.
00:09:52: Also gib mir ein zu Hause!
00:09:54: Ich gebe euch da für Blumen, Obst und ein gutes Gewissen.
00:09:57: Schön!
00:09:59: Genau also da kann man gerne auf die Webseite gehen.
00:10:02: Es gibt eine ganz tolle Homepage, da kann Die ganzen Sachen anschauen, runterladen.
00:10:07: Man kann auch spenden natürlich, weil das ist ein gemeinnütziges Projekt.
00:10:11: Die brauchen natürlich auch immer Hilfe und man kann auch über das Kontaktformular anfragen, dass zum Beispiel Vorträge gemacht werden an Schulen oder kleine Workshops in Kindergärten, in Kommunen usw.
00:10:22: Genau so geht's!
00:10:28: Make years out of hours.
00:10:31: Das ist das Thema unserer nächsten Good News die wir besprechen heißt ja so viel wie, verlier dich in dem was du tust.
00:10:38: Es fühlt sich an wie ein paar Stunden aber es ist vielleicht nur eine Stunde vergangen.
00:10:43: Was hat's denn damit auf sich?
00:10:45: Ich sollte ... Das ist eine Ausstellung hab ich schon gelesen.
00:10:48: Hab ich zufällig entdeckt.
00:10:50: Es war ein Post auf Instagram und dann habe ich da mal sofort wieder recherchiert weil mich das Bild so fasziniert hat.
00:10:58: Auf dem Bild waren, war eine riesengroße Halle und ewig viele Holzwürfel So, und dann habe ich mal geguckt.
00:11:06: Also es handelt sich um eine Ausstellung der Performance-Künstlerin Lina – und jetzt geht's schon wieder mit der Aussprache los!
00:11:13: Sie kommt aus Litauen.
00:11:15: Laplit?
00:11:16: Lapeleid?
00:11:17: Ich hab keine Ahnung aber auf jeden Fall eine ganz wunderbare Frau die diese Ausstellung Make Years Out Of Ours in der Nationalgalerie Der Gegenwart untergebracht hat, die im Übrigen noch bis zum zehnten Januar zu sehen ist und die ich absolut empfehlenswert finde.
00:11:32: Also wenn ich es schaffe...
00:11:34: In Berlin oder?
00:11:35: Ja da muss ich rein!
00:11:37: Es sind vierhunderttausend Holzwürfel also jede Menge Und wenn du da reinkommst du stehst also nicht in Ehrfurcht vor irgendeinem Kunstwerk sondern du kannst da selber künstlerisch tätig werden.
00:11:48: Okay
00:11:49: wie?!
00:11:49: Ja, indem du die Holzwürfel nimmst und was baust.
00:11:52: Entweder mit anderen Besucherinnen und Besuchern – das Tolle ist es passt für jede Generation!
00:11:58: Und dadurch dass du selber etwas baust, gehst du natürlich auch sehr achtsam damit um überlegst.
00:12:05: Das Ganze wird getragen von Stimmen, die den Raum mit Liedern füllen heißt.
00:12:11: Es ist also schön.
00:12:13: verwendet worden sind dazu Gedichte, Literatur von fünfzehn Autoren, Autorinnen vom frühen zwanzigsten Jahrhundert bis in die Gegenwart.
00:12:24: Die sich mit Themen befassen wie Gemeinschaft, Liebe, Verlust, Hoffnung, Verbundenheit.
00:12:32: und das glaube ich dann schon dass dann Zeit irgendwie was Relatives wird und du dich da so in diesem Raum verlierst.
00:12:39: und Ich glaube auf jeden Fall dass man ganz anders rausgeht, als man reingekommen ist.
00:12:45: Also sehr erfüllt weil man sich ja auch selber erlebt wenn man baut und dann gemeinsam mit anderen oder vielleicht andere Gäste entdeckt und dann Spaß daran hat gemeinsam was zu bauen.
00:12:57: also eine großartige Idee finde ich.
00:13:00: Ja finde ich auch super!
00:13:01: Und mir ist jetzt gerade während du gesprochen hast Ist mir noch eine zweite Bedeutung von diesem Satz eingefallen, Make Years Out of Ours.
00:13:08: Was es bedeuten könnte wenn man dort gemeinsam was macht?
00:13:12: Also wenn man Freundschaften schließt dann natürlich lernt man sich erst mal kennen.
00:13:16: das sind die Stunden die lernt Man sich kennen aber vielleicht kann man daraus Jahre machen Wenn's eine Freundschaft wird weißt du Das habe ich gerade gedacht.
00:13:23: Also
00:13:23: wir sollten uns alle mal da in der Nationalgalerie der Gegenwart in Berlin treffen, noch einmal bis zum zehnten Januar.
00:13:30: zwei Tausend siebenundzwanzig ist die Ausstellung zu sehen und absolut empfehlenswert!
00:13:39: Wir bleiben jetzt gedanklich in Berlin?
00:13:42: Man könnte meinen du warst in Berlin Isolde weil du... zwei Nachrichten aus Berlin mitgebracht.
00:13:48: Ja, wir haben nämlich noch eine andere spannende Nachricht gehabt auf unserem Portal und da geht es um Fahrdienste ganz besondere Fahrdienst.
00:13:58: Wer zum Beispiel gleich was wenn man von außerhalb kommt in die Ausstellung möchte und ich weiß wie man hinkommt dass man da bucht?
00:14:05: Es gibt seit einiger Zeit G-Cars Nadine Gühner.
00:14:13: Sie hat irgendwann festgestellt in diesem ganzen Fahrdiensteangebot neben Taxen und Ober- und was es sonst noch so alles gibt, neben öffentlichem Verkehrsmitteln dass es eigentlich einen sicheren Fahrdienst für Frauen so nicht gibt.
00:14:29: Und mit den öffentlichen Fahren ist ja gut und schön aber manchmal das ist ziemlich unangenehm insbesondere auch wenn man als Frau allein unterwegs abends, nachts oder eben in Stadtteile.
00:14:40: Wo es da nicht mehr so angenehm ist und sie bietet mit G-Cars diesen Fahrdienst von Frauen für Frauen ansitzen nur Frauen am Steuer.
00:14:49: Es werden auch keine Männer transportiert.
00:14:53: also selbst wenn du jetzt äh ... Mit einem Freund so ein Taxi buchen würdest?
00:14:58: Nein!
00:14:58: Da gibt's genügend andere Taxen.
00:15:00: Es is wirklich ausschließlich für Frauen.
00:15:03: was mir auch sehr imponiert hat ist, dass du dann natürlich in manchen Dingen vielleicht auch als besorgte Eltern wenn du deine Tochter wieder sicher nach Hause gebracht haben möchtest.
00:15:16: Dass du da auch buchen kannst.
00:15:19: oder vor kurzem habe ich auf Social Media gesehen Da war Nadine dann am Flughafen in Berlin, mitten in der Nacht.
00:15:27: Die Tochter und ihre Freundin sind von irgendeinem Land da angekommen.
00:15:30: Und die Mama hat das Taxi gebucht.
00:15:32: Das ist schon sehr entspannend.
00:15:34: Interessant scheint auch zu sein, dass wenn Frauen transportieren, die Gespräche ganz anders laufen?
00:15:40: Man unterhält sich ganz anders, die Beziehungen sind anders... ...und da passiert eine ganze Menge!
00:15:48: Ich find das richtig, richtig cool.
00:15:50: Es gibt eine App, die kannst du dir runterladen.
00:15:53: Das heißt, du kannst schon rechtzeitig vorher das Taxi buchen und von den Kosten her muss es absolut fair sein.
00:15:59: also kann locker mithalten so mit den anderen üblichen Fahrtkosten.
00:16:04: Eine tolle Idee!
00:16:05: Und Nadine Gühner fängt natürlich schon super wenn das dann vielleicht auch bald auf andere Städte übertragbar ist.
00:16:13: Wofür steht eigentlich das G?
00:16:15: Ich nehme mal an für Gewigüner.
00:16:18: Okay, ja.
00:16:19: Gut!
00:16:19: Aber ich hab sie nicht persönlich erreichen können.
00:16:22: von daher ... G-Cars.
00:16:24: Es spricht sich einfach auch gut?
00:16:25: Ja.
00:16:26: Fahrdienst von Frauen für Frauen.
00:16:32: Unser folgender Beitrag ist ein Beitrag der mich in diesem Monat mit am meisten beeindruckt hat.
00:16:40: Da habe ich mir gedacht, boah, gigantisch.
00:16:44: Denn da geht's um nichts anderes als weltweit wirklich etwas zu verändern.
00:16:50: Wir gehen in die Schweiz wieder!
00:16:53: Beeindruckende Frauen, Chrissie du verrätst uns jetzt worum es geht bitte?
00:16:58: Ja, es geht um das Unternehmen Reeves geschrieben mit drei R und dann wie Reeve also wie das englische Wort riff.
00:17:06: Es geht um korallen Riffs.
00:17:08: Und zwar geht es darum, dass dieses Unternehmen eine sogenannte Seed Investmentrunde startet.
00:17:13: Das bedeutet man kann sein eigenes Erspartis dafür verwenden, Korallenriffe weltweit zu retten.
00:17:20: und diese vier Frauen die du gerade angesprochen hast sind allesamt Forscherinnen von der ETH Zürich namentlich Dr.
00:17:29: Ulrike Pfreund, Josefine Graf, Hannah Kuhfuß und Marie Griezmar.
00:17:37: Modulare, drei D gedruckte Tonmodule erstellt oder geplant.
00:17:43: Natürlich wurden die dann hergestellt und die werden ins Meer gesetzt und unterstützen die natürliche Regeneration bestimmter Mehrregionen.
00:17:53: Und das ist Wahnsinn weil da siedeln sich innerhalb kürzester Zeit wahnsinnig viele neue erstmal Korallen an und auch andere Meeresorganismen.
00:18:04: Ich finde es schon beeindruckend, wie das mit etwas eigentlich so simplen ...
00:18:08: Ja.
00:18:09: Wie sich das sofort relativ schnell verändern lässt?
00:18:14: Ja und zwar kann ich da sogar auch ein paar Zahlen nennen.
00:18:17: also pro hundert Quadratmeter siedeln sich schon im ersten Jahr zwischen viertausend und fünfzehntausend neue Korallen an.
00:18:25: Boah!
00:18:25: Und die Fischbiomasse wird innerhalb von wenigen Monaten auf das zwei bis zehnfache gesteigert.
00:18:31: Also man kann auch gerne mal in den Beitrag reinschauen.
00:18:34: Da gibt es so ein Vor- und Nachherbild, das ist wirklich faszinierend.
00:18:37: also was diese Tonmodule die da rumstehen, was sie ausmachen.
00:18:42: Genau und eben dieses Unternehmen hat jetzt dazu aufgerufen.
00:18:45: Sie suchen Menschen, die gerne da ein bisschen etwas investieren möchten von ihrem Geld Und haben ebenso eine Seed Investmentrunde gestartet und zwar im Mai am dreizehnten Mai und es richtet sich an private als auch institutionelle InvestorInnen Und das Unternehmen fokussiert sich dabei eben auf zwei wachsende Märkte.
00:19:04: Das eine ist natürlich Schutz der Artenvielfalt und den nachhaltigen riffbasierten Tourismus, weil da geht es natürlich auch darum dass Unternehmen Hotel- und Tourismusbetriebe dafür sorgen wollen, dass halt diese korallen Riffe ja nicht total kaputt gehen sondern dass sie halt weiterhin bestehen bleiben.
00:19:23: und mittlerweile hat Reeves schon über zwanzig Kundinnen weltweit aus diesen Bereichen, also Nachhaltigkeit, Hotel- und Tourismusbetriebe.
00:19:31: Und auch Landeigner und eigene Rennen, die Zugang zu solchen Korallenriffen haben gewonnen?
00:19:37: Das ist eigentlich ziemlich clever!
00:19:39: Ich glaube in diese Richtung muss es viel mehr geben.
00:19:42: Dass man Seiten zusammenbringt, die auf den ersten Blick vielleicht mal gar nicht so zusammen zu passend scheinen.
00:19:48: Aber wir brauchen dieses Verständnis auf allen Seiten um gemeinsam was zu ändern.
00:19:53: Wenn man dann beispielsweise erkennt diese Korallenriffe erholen sich wieder und damit aber wirklich sorgsam tauchen.
00:19:59: Und mit Bedacht, dann sieht man ja auch wieder wie schön das ist und dass es so wertvoll ist, das zu erhalten.
00:20:08: Weißt du, was mich auch noch so fasziniert hat?
00:20:10: Chrissy, dass du herausgefunden hast.
00:20:12: Dass diese Korallenreffe im Grunde genommen mit die wichtigsten Ökosysteme sind.
00:20:16: oder irgendwie wie war das mit Regenwald im Ozean?
00:20:19: ... Ja genau!
00:20:20: Das sind ja letztlich die, die dafür sorgen, dass unsere Ozeane gesund bleiben weil da natürlich super viele Tiere Mikroorganismen leben, die halt dafür sorgen ,dass das Klima unter Wasser bestehen bleibt.
00:20:32: und unsere Ozerne werden immer wärmer, Korallen sterben ab.
00:20:36: dadurch Wird das ein totes Meer?
00:20:39: Das wollen wir nicht.
00:20:40: Und es ist absolut plastikfrei, also... Ja!
00:20:43: ...das ist jetzt wirklich ein Projekt.
00:20:45: Guckt euch das gerne an auf unserer Webseite.
00:20:49: Wenn ihr etwas übrig habt, dann investiert auch gerne in Breaks.
00:20:57: Ihr solltet das Klima zu schützen und die Natur zu schizen.
00:20:59: Es ist natürlich eine riesige Aufgabe.
00:21:02: Da sind wir eigentlich alle gefragt.
00:21:05: Und umso mehr hat es mich auch gefreut, über den Jugendklima-Rat zu lesen diesen Monat.
00:21:10: Erzähl doch mal ein bisschen was darüber!
00:21:13: Ich war ja gespannt, was Miriam Kornblum die für uns das Umwelt-AWC aufsetzt zum Buchstaben J findet.
00:21:21: Aber jotjot... ich gehe im Geist ja immer schon durch, was könnte da kommen?
00:21:28: Und dann, als ich las Jugendklimarat, dachte ich mir was für eine tolle Idee entstanden in Bremerhaven.
00:21:36: Es ist der erste Jugendkli- marat in Deutschland.
00:21:40: Da sind fünfzehn bis zwanzig junge Leute Schüler und Schülerinnen auszubildende die sich zusammen tun und überlegen was können sie in ihrer Kommune tun um mehr Klimaschutz umzusetzen?
00:21:54: Die haben ganz viele tolle Sachen gemacht Baumpflanzaktionen, Müllsammeln und gehen immer wieder mit gutem Beispiel voran.
00:22:03: Sie haben im Stadtparlament auch ein Anhörungs- und Rederecht bekommen jedes Jahr auch ein bestimmtes Budget zur Verfügung gestellt, mit dem sie arbeiten können – ich glaube so um die achttausend Euro!
00:22:15: Und sie haben bereits vor gut zehn Jahren einen Repair Café Und letztes Jahr, glaube ich, hatten sie ihr Zehnjähriges und konnten da bereits auf Viertausend Reparaturen verweisen.
00:22:28: Und es sind so Dinge ... So Zahlen die gehen halt so im Allgemeinen, gehen die unter aber Ich finde das eine Menge.
00:22:34: was da an Ressourcen gespart worden ist wie viele Leute zusammengebracht worden sind Das ist einfach richtig gigantisch.
00:22:41: Und die sind auch schon ausgezeichnet worden mit einem Preis und inzwischen für viele andere Kommunen ein Vorbild, wie man so was entwickeln und aufziehen kann.
00:22:49: Und stehen auch jederzeit immer wieder gerne zur Verfügung wenn man Infos haben möchte.
00:22:54: Und dieser Rat wird dann jedes Jahr gewählt?
00:22:57: Neu gewählt oder ... Wie ist da so die
00:22:58: ... Ich denke mal dass die wahrscheinlich entsprechend der Kommunalwahlen da auch ... ja aktiv sind.
00:23:05: das weiß ich jetzt leider nicht.
00:23:07: aber wenn man Jugendklimarat gründen möchte oder eine ähnliche Gruppe, dann kann man sich da auf jeden Fall erkundigen und kriegt jede Menge Anregungen.
00:23:15: Und das finde ich einfach großartig!
00:23:17: Ja
00:23:17: ganz tolle Aktion!
00:23:23: Wenn man mal so am recherchieren ist, Isolde, dann findet man ja einen Trüffel nach dem anderen... Du hast es gerade schon erwähnt, Repair Cafés?
00:23:31: Ich dachte mir dann naja Das gibt's bei uns ja auch.
00:23:34: Jetzt guck ich mal nach, da gibt es bestimmt wieder irgendeine übergeordnete Organisation, die mehr darüber weiß.
00:23:40: Bin auch fündig geworden unter repaircafe.org Und ... Da gibt es ein Video auf Niederländisch.
00:23:49: Jetzt sind wir schon in den Niederlanden mit deutschen Untertiteln.
00:23:52: Ich nehme an, die Idee kommt von daher und die haben das so schön zusammengefasst.
00:23:58: Also da geht einem richtig das Herz auf!
00:24:00: unterschiedliche Generationen, unterschiedliche Kulturen mit unterschiedlichen Dingen, die repariert werden sollen.
00:24:06: Treffen da zusammen alles ehrenamtlich?
00:24:09: Da ist vielleicht die Taschenur von deinem Großpapa ... die du gerne wieder ins Laufen bringen möchtest.
00:24:16: oder da is ein Handy das irgendeinen Black und Decker hat und da bräuchts halt jemanden der mal drauf guckt Oder vielleicht einen Koffer wo die Rollen abgefahren sind.
00:24:27: Eigentlich ist es doch schade, dieses Teil wegzuwerfen.
00:24:30: Vieles sind dann auch so Erinnerungsstücke an Freunde, Freundinnen und Familienangehörige die man bewahren möchte.
00:24:37: aber bei vielen Dingen wo nur eine Kleinigkeit fehlt und man sich sagt hey das muss doch irgendwie zu richten sein da gehen sie dann dahin und es gibt immer irgendwelche Leute die sehr erfahrend sind im Tüfteln oder dann stecken sie alle die Köpfe zusammen und überlegen gemeinsam, jetzt stell dir mal diese Community vor, die da entsteht.
00:24:55: Das macht richtig Spaß!
00:24:57: Und du lernst natürlich auch eine Menge ... Oder du larnst dann plötzlich auch, dass du selber kreativ denken kannst, also das du auch mal ne Idee hast wie das vielleicht reparieren könnt.
00:25:08: Also ich find es ist so viel mehr als nur reparieren mit Wertstoffen sensibel umgehen, es ist einfach wieder Gemeinschaft.
00:25:18: Und hinter allem was wir so berichten merke ich das immer mehr als ein ganz besonderes Qualitätskriterium.
00:25:27: die Leute zusammenbringen weil dann redest du auch über andere Themen und dann merkst du die junge Frau aus, was weiß ich Afghanistan oder der Mann aus dem Dorf zehn Kilometer weiter?
00:25:41: So entfernt sind sie gar nicht voneinander.
00:25:43: Wir brauchen Erlebnisse, Erlebnisse, Erlebnisse.
00:25:46: Und wenn ich dann noch mit einem reparierten Teil nach Hause gehe oder Wasserkocher wieder funktioniert und die urtigt und der Koffer rollt ... Hey, was will man mehr?
00:25:55: Da muss sich tatsächlich an vor ein paar Wochen denken.
00:25:58: Da hatte ich nämlich auch so einen Fall.
00:26:00: Ich hatte so sechs oder sieben Hosen von meinem Sohn.
00:26:04: Die hatten alle die Knie aufgescheuert.
00:26:06: Oh ja!
00:26:07: Ich dachte mir so... Das müsste man ja eigentlich nur schlicken.
00:26:11: Ich hab keine Ahnung, wie das funktioniert.
00:26:13: und dann ist mir eingefallen ich habe immer im Schrank unten so eine alte, nenn nicht alt aber so ne kleine Mini-Nähmaschine stehen aus Plastik die mir meine Oma tatsächlich mal geschenkt hat weil sie gedacht hat Das Mädel muss mal hier ein bisschen nähen lernen.
00:26:28: Und ich hab mich nie damit beschäftigt, habe die einfach in den Schrank gestellt und da stand sie und verstaubte... ...und dann hab' ich sie rausgeholt weil ich dachte okay, ich versuch das jetzt selber zu nähen.. ..und hab aber schon bin daran gescheitert dass sich diese Maschine einfach nicht bedienen kann!
00:26:40: Glaubst du, keine Gebrauchsanweisung?
00:26:42: Doch.
00:26:42: Aber ich hab die nicht verstanden.
00:26:45: Es war Wahnsinn!
00:26:46: Das waren irgendwie Zettel ... Ich hab's nicht verstanden.
00:26:48: und dann habe ich tatsächlich auch in meiner Community also im Haus nachgefragt ob jemand sich mit Nähmaschinen auskennt und mir da helfen könnte.
00:26:55: Ja es hat sich dann leider niemand gefunden, ich hab's zur Schneiderin gegeben aber Für so ein Fall wäre ein Repair-Café toll gewesen.
00:27:02: Da hätte ich mit meiner Nähmaschine hingehen können und sagen können, erklär mir das mal bitte!
00:27:07: Es gibt im Landkreis Regensburg einen Repair Café.
00:27:10: Ja?
00:27:10: Da kannst du hingehen wenn das Ding jetzt nicht so schwer ist... Das ist total leicht!
00:27:14: Na dann, da kann
00:27:15: man einfach in den Arm nehmen.
00:27:17: Wenn es etwas kühler wird wo du hin marschieren könntest.
00:27:20: Ja
00:27:20: ok, schaue ich mir gerne mal an.
00:27:22: Super ganz toll schönes Beispiel finde ich.
00:27:28: Du hast ein Projekt vorgestellt Da finde ich es beeindruckend, womit sich junge Menschen befassen und wie sie Gesellschaft sehen und wie Sie in Folge dessen dann versuchen Lösungen zu finden.
00:27:43: Und auch hier geht es darum Vorurteile zu überwinden, Klischees zu überwindet Gemeinschaft wieder auf eine neue Art und Weise zu fördern.
00:27:55: Wir gehen jetzt wieder nach Berlin.
00:27:57: So viel sei verraten, liebe Chrissie!
00:28:00: Ja und zwar ging es darum ein Projekt das heißt Intersection.
00:28:03: Alles ist politisch.
00:28:05: Das ist ein Dokumentarfilm von der jungen Filmemacherin Caroline Rösler die aktuell auch noch im Master studiert Und sie hat einen richtig spannenden Film gedreht.
00:28:17: Der hatte letztes Jahr auf dem Doc-Film Festival in Leipzig.
00:28:21: Doc Leipzig heißt es Premiere letzten Herbst Und der Film ist total spannend, weil es nicht nur ein Film, sondern es gibt einen Spiel dazu.
00:28:33: Also das muss ich kurz erklären... So
00:28:34: richtig multimedial!
00:28:35: Ja also und zwar in dem Film geht es darum dass sechs Menschen zusammenkommen und über das Spiel sprechen.
00:28:43: so was ist jetzt das Thema des Films?
00:28:45: Thema des films ist ja Diskriminierung im weitesten Sinne.
00:28:50: Menschen machen verschiedene Erfahrungen mit Diskriminierung und es gibt verschiedene Arten von Diskriminierungen.
00:28:55: Es gibt Diskriminieren aufgrund von Geschlecht, von Herkunft, von Klasse im weitesten Sinne.
00:29:03: Es gibts ganz viele Arte von Diskriminationen Und Intersektionalität bedeutet eben diese verschiedenen Arten die da zusammenkommen.
00:29:10: Also dass zum Beispiel eine Frau die gleichzeitig schwarz ist wird in zweierlei Hinsicht diskriminiert Einmal weil sie frau ist und dann weil sie halt schwarz.
00:29:20: Und in diesem Film oder beziehungsweise in dem Spiel, was dem Film zugrunde liegt geht es drum.
00:29:26: Das ist übrigens ein mobiles Spiel, das man sich auf sein Handy runterladen kann im App Store oder auch im Play Store?
00:29:33: Ja!
00:29:35: Es wird genannt, dass es nicht fair ist.
00:29:38: Man spielt dieses Spiel und bewegt sich mit einer Figur durch eine virtuelle Stadt und muss dort verschiedene Aufgaben lösen.
00:29:46: Je nachdem, was für eine Figur du bist begegnen dir die Bewohner dieser Stadt anders.
00:29:53: Hast du es mal ausprobiert?
00:29:54: Ich habe es ausprobieren
00:29:55: und
00:29:56: man denkt sich im ersten Moment so, hey!
00:29:58: Wieso geht das jetzt einfach nicht?
00:29:59: So, wieso komme ich da jetzt nicht
00:30:00: weiter?!
00:30:01: Wusstest du welche Figur du bist also ob du eine frauen Mann oder... Nee, nee, nee.
00:30:05: Das ist ex-, ich glaube es ist absichtlich so gehalten.
00:30:08: Man isst keine echte Figur sondern man ist zum Beispiel ein Dreieck oder ein Vier-Eck.
00:30:13: Man ist gelb, man ist rot ... Das ist sehr abstraktgehalten.
00:30:18: Ich glaube auch damit es nicht zu konkret wird und man dann wieder sagen kann, das ist ja gar nicht so, sondern es ist wirklich sehr abstraktgehalten, dass man eher dieses Gefühl bekommt dafür.
00:30:31: Ah!
00:30:31: So fühlt sich das an, diskriminiert zu werden.
00:30:35: Und das ist der Ausgangspunkt eigentlich von der ganzen Thematik.
00:30:38: Das hat mir Caroline Rössler im Interview erzählt dass man oft Diskussionen hat mit Personen, also in ihrem Fall war es vor allem ihr Vater.
00:30:48: Mit dem sie diskutiert hat und Personen die nie Diskriminierung erfahren haben können das oftmals gar nicht so nachempfinden.
00:30:56: wie fühlt sich das an diskriminiert zu werden?
00:30:59: Und das war eben Ihr Ausgangspunkt was Sie eigentlich zeigen wollte Menschen zeigen wollten die vielleicht noch nicht so viel Erfahrung damit gemacht haben.
00:31:06: Wie fühlt sich das an, dass sie Empathie aufbauen und sehen?
00:31:09: Ah!
00:31:10: So ist es.
00:31:11: Und das ist eben der Ausgangspunkt von dem Spiel.
00:31:14: Man soll am eigenen Leib quasi erfahren wie fühlt es sich denn
00:31:18: an.
00:31:21: Diese möglichen Form in der Diskriminierung hat sie mit Hilfe der Menschen die im Film... Vorkommen gesammelt, weil irgendwie wenn wir jetzt als weiße Frau am Tisch setzen.
00:31:30: Wir wissen nicht wie es sich anfühlt, wenn du eine andere Hautfarbe hast.
00:31:33: Genau und der Dokumentarfilm das ist eben... Das sind verschiedene Interviews die sie geführt hat mit Menschen die Diskriminierungserfahrungen gemacht haben.
00:31:41: also sei es weil Sie Migrationshintergrund haben, weil sie queere Menschen sind oder einfach Frauen genau.
00:31:48: und diese sechs Menschen kommen in dem Film auch zusammen und sprechen über das Spiel.
00:31:53: Und sprechen darüber, wie kann man denn diese Erfahrung jetzt aus dem Spiel auch in die Realität übertragen?
00:31:59: Wie kann man da irgendwie so einen Gleichklang schaffen und auch so Empathie von beiden Seiten aufbauen?
00:32:07: Weil es geht ja nicht nur darum, dass man der einen Seite sagen möchte hier du musst aber
00:32:11: usw.,
00:32:12: sondern dass man wirklich vom beiden Seiten schaut ist alle aufeinander zu gehen und wieder mehr schaffen gemeinsam ... ihre Gemeinsamkeiten auch zu finden.
00:32:21: Wie ging das Spiel aus?
00:32:25: Ich habe dann irgendwann aufgegeben, ehrlich gesagt.
00:32:28: Also ich war dann irgendwann schon ein bisschen frustriert.
00:32:30: aber ich glaube es ist auch so ein bisschen das Ziel davon dass du halt auch siehst wie frustrierend es sein kann wenn man solche Erfahrungen macht.
00:32:38: und mit welcher Schlussfolgerung bist du denn jetzt beispielsweise aus dem Spiel gegangen?
00:32:46: Was bleibt da hängen?
00:32:47: Ja, es bleibt schon so das Gefühl hängen.
00:32:49: Dass man sich denkt ... Es ist irgendwie gemein.
00:32:53: Es ist gemein, dass ich mit der einen Figur soweit komme und mit den anderen nicht.
00:32:58: Und natürlich muss man dann diesen gedanklichen Schiff hin kriegen, dass man das auf die jetzige Welt überträgt.
00:33:05: Aber das macht ja auch der Film.
00:33:07: Ich glaube Spiel- und Film arbeitet gut zusammen.
00:33:11: Es ist gut, wenn man den Film anschaut.
00:33:15: Da kann man auch Caroline Rösler kontaktieren.
00:33:20: Man kann auch Screenings sozusagen anfragen.
00:33:22: Wenn man das gerne möchte ... Sie hat gemeint, sie würde sich sehr freuen, wenn eben der Film in eine breitere Öffentlichkeit gerät.
00:33:31: Weil oft bleiben solche Themen dann auch in gewissen Kreisen und Bubbles hängen von Menschen die ... sowieso schon sensibilisiert sind und ihr Anliegen wäre es eben, das halt auch an eine breitere Öffentlichkeit zu bringen.
00:33:47: Was mir jetzt bei dem was du über deine Erfahrungen erzählt hast noch eingefallen ist, dass es wahrscheinlich sinnvoll wäre wenn man den Film anguckt und das Spiel getestet hat, dass man dann gemeinsam überlegt okay was können wir jetzt so in unserem Umfeld machen?
00:34:05: Wie können wir die Sensibilität schärfen, wie können wir selber sensibler werden?
00:34:10: Weil das hilft ja nur was wenn wir auch etwas verstanden haben.
00:34:14: Also dass man dann da nicht an dem Punkt bleibt, Gott sei Dank betrüft's mich nicht.
00:34:20: Das wär gut, ne?
00:34:21: Ja okay aber ein ganz wichtiger Ansatz Thema mal auf die Art und Weise anzugehen und sich damit auseinanderzusetzen Und auch Wenn es jetzt erstmal Ja, nur in einem kleineren Rahmen gezeigt worden ist.
00:34:37: Es ist ein ganz wichtiger Anfang und man kann dem Film eigentlich bloß wünschen, dass er möglichst in die Breite geht.
00:34:43: Und das tun wir hiermit!
00:34:44: Wir hoffen, dass ihr mal vorbei schaut und euch das Interview anschaut – es ist wirklich spannend!
00:34:52: Wie sollte?
00:34:53: Wir sind jetzt fast am Ende von unserem Podcast.
00:34:55: Leider, wir haben über viele Themen gesprochen und ich würde gerne noch über zwei Themen sprechen.
00:35:01: Da geht es darum wenn man unterwegs ist wie man da sich mit Wasser versorgen kann Und wie man sich vielleicht ein paar Erinnerungsstücke mitnehmen kann von unterwegs
00:35:14: Wenn man Glück
00:35:15: hat.
00:35:18: Das eine war der sechzehnte Juni.
00:35:22: An diesem Tag wird der World Refill Day gefeiert, kann man jetzt schlecht sagen.
00:35:29: Aber begangen!
00:35:30: Das ist ein weltweiter Aktionstag um auf Plastikverschmutzung aufmerksam zu machen und dazu zu motivieren keine Einwegflaschen zu verwenden sondern die eigene Flasche mitzunehmen.
00:35:44: Ich finde es insofern auch schon sehr attraktiv weil wir haben über refill hat der Florian schon vor ein paar Jahren berichtet weiter gewachsen ist.
00:35:54: Es gibt mittlerweile eine interaktive Karte, wir haben sie uns jetzt nur für Deutschland angeguckt.
00:36:02: es gibt's aber auch in anderen Ländern wo man quasi Wassertankstellen finden kann, wo du deine Flasche kostenlos mit Wasser auffüllen kannst entweder an öffentlichen Brunnen oder eben auch in Geschäften.
00:36:15: Die haben dann so diesen Refill-Aufkleber und bieten an, wenn du unterwegs bist.
00:36:20: Sagen wir mal ... Du bist in Berlin?
00:36:21: Unterwegs zum Museum aus Durst!
00:36:24: Dass du dann gucken kannst, wo gibt's denn da eine Station, wo ich meine Wasserflasche wieder auffüllen kann?
00:36:28: Und das finde ich schon sehr sinnvoll.
00:36:32: Super vor allem bei den heißen Temperaturen.
00:36:34: Da muss man sowieso viel Wasser trinken.
00:36:36: Und es ist auch ein schönes Geschenk, so eine Flasche.
00:36:39: Ich hab erst vor kurzem, vor wenigen Tagen eine aus Neuseeland von einer, die einen geschenkt bekommen mit lauter Vögeln, die in Neuseeland vorkommen.
00:36:47: Toll!
00:36:48: Bedockt ganz toll und die Flaschen nehme ich natürlich gerne mit.
00:36:51: Jetzt gucke ich natürlich auch ... Du gibts Wasser?
00:36:53: Ja genau.
00:36:56: Das ist also ein sehr nützlicher Tipp gerade jetzt so in dieser Hitzeperiode.
00:37:01: Und das andere ist eine Aktion, wieder verbinden kann.
00:37:07: Ich habe es gefunden unter World Stones und du kennst die Aktion auch unter einem anderen Begriff?
00:37:14: Ja, unter dem Begriff Wandersteine!
00:37:18: Du hast auch schon Erfahrungen damit.
00:37:20: also ich kann jetzt nur aus meinem Umfeld wie überhaupt auf diese gute News gekommen bin.
00:37:25: in meinem familiären Umfeld da gibt es jemanden der kriegt immer wieder So wunderschön bin mal die Steine geschenkt und ich sehe das und denke, wo hast du denn die Steinen her?
00:37:37: Und ja habe ich Geschenk bekommen.
00:37:39: Und dann hab' ich eben von dieser Idee erfahren.
00:37:42: also normalerweise findet man so einen Stein legt man ihn irgendwo öffentlich wieder aus, so dass sich der Nächste freuen kann.
00:37:50: Und ich finde das Gedankenspiel so schön.
00:37:52: also der oder diejenige, die Steine bewegt mit einer lieben Botschaft da könnte.
00:37:57: dann beispielsweise gibt es dann auch so Steine wo so liebevolle Botschaften drauf stehen wie beispielsweise know that you are loved Einfach gut.
00:38:11: Oder dann eben Jahreszeiten entsprechend oder einfach so ein Hoffnungsstein, oder einen Mutmachstein und die legt man dann wieder aus damit der oder die nächste sie findet?
00:38:20: Ja ich habe tatsächlich eine liebe Freundin, die das macht.
00:38:23: Die bemalt diese Steine sehr, sehr liebevoll und mittlerweile ist hier wirklich gut geworden.
00:38:28: darin also wird immer besser eigentlich und ich sehe auch manchmal diese Steinen bei ihr rumlegen und denke mir dann oh ich hätte es gerne so ein.
00:38:36: und dann sagt sie mir nee nee die muss sich auslegen Und dann schreibt sie auf die Rückseite noch eine Adresse von einer Gruppe im Internet, Facebook oder so.
00:38:47: Wo man dann dokumentieren kann, wo man diesen Stein gefunden hat und wo man ihn wieder abgelegt hat.
00:38:52: Also dass man sozusagen den Verlauf des Steins ein bisschen verfolgen kann.
00:38:56: Die Person, die den Stein bemalt hat, kann dann schauen, wo wandert denn mein Stein überhaupt hin?
00:39:00: Ich würde schon sagen, ein Zeichen des Friedens.
00:39:13: Wir sind doch alle eine riesengroße Menschenfamilie und so einen Stein kann man ja auch mal gut in den Koffer packen und in einem anderen Land aussetzen.
00:39:22: Tolle Möglichkeit!
00:39:23: Also falls ihr in eurer Nähe irgendwelche Steine findet wo ihr denkt ah die werden doch gut zum Bemalen dann probiert das gerne mal aus Und legt sie einfach irgendwo hin.
00:39:32: Ja, und wir haben da auch einen kleinen Beitrag dazu mit einer Internetseite wo man dann auch noch mal gucken kann wie man das genau macht.
00:39:44: Ja hier soll jetzt zum Schluss noch ein Schluck Wasser?
00:39:46: Ja es geht wieder raus in die Hitze!
00:39:48: Dann
00:39:49: müssen uns vorbereiten... Es hat mich gefreut dass wir heute zusammengekommen sind und über die letzten Good News gesprochen haben.
00:39:56: ich hoffe ihr seid ihr da draußen seit nächstes Mal auch wieder dabei.
00:40:00: nächsten Monat Da kommen wir auch wieder mit ganz vielen spannenden Good News um die Ecke.
00:40:05: Oh
00:40:06: ja,
00:40:07: darf ich noch einen kleinen Spoiler anbringen?
00:40:10: Ja!
00:40:12: Ich schreibe gerade einen Beitrag – da habe ich auch ein Interview geführt mit einem Mann in Polen über die Bewegung No AI Movement.
00:40:24: Spannend?!
00:40:26: Es geht nicht um den Krieg oder den Kampf gegen KI aber Es geht um eine besondere Nutzung.
00:40:33: Und was er da mit seiner Truppe auf die Beine stellt, finde ich wirklich sehr beeindruckend!
00:40:39: Also richtig, richtig, Richtig cool!
00:40:43: Wow, dreimal richtig cool?
00:40:44: Okay... Das heißt wir können alle gespannt sein, was wir der nächsten Monat bekommen von dir.
00:40:50: und jetzt wünsche ich allen da draußen erstmal jetzt eine kühle Erfrischung bei der Hitze Und eine gute Zeit und wir hören uns hoffentlich beim nächsten
00:41:01: Mal.
00:41:02: Ja, von mir auch!
00:41:03: Alles Liebe und Gute!
00:41:05: Freut euch des Lebens!
00:41:06: Macht's
00:41:06: gut!
00:41:07: Tschüss!
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