Episode 28
Shownotes
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00:00:04:
00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Redaktionsgeflüster.
00:00:15: Episode achtundzwanzig heute, mir gegenüber sitzt heute nicht der Flo Sondern die Isolde!
00:00:20: Ja
00:00:20: hallo schön das wir Heute wieder mal beieinander sitzen.
00:00:23: Freut mich sehr!
00:00:24: Ich freue mich auch total und wir sprechen heute wieder über die Themen, die wir im letzten Monat auf unserem Portal besprochen haben und das sind eine ganze Menge ja?
00:00:32: Und ich habe schon mal so ein bisschen quer geguckt.
00:00:35: also wir haben schon gewisse Schwerpunkte würde ich sagen diesmal.
00:00:39: es geht vor allem um Kinder Es geht um das Klima und es gibt darum wie wir in der digitalen Welt unser Leben gestalten und wie die digitale Welt unser Leben beeinflusst.
00:00:52: Ja,
00:00:53: dann schauen wir doch mal!
00:00:54: Ich würde sagen, wir starten gleich einmal mit dem ersten Beitrag.
00:00:58: den hat nämlich Christine Hochreiter geschrieben?
00:01:00: Nö.
00:01:01: Wie?
00:01:02: Ach so
00:01:03: ich sollte...ich habe es vergessen du hast recht.
00:01:05: Wir starten natürlich mit der Frage was ist dir heute schon Positives über den Weg gelaufen oder in letzter Zeit?
00:01:14: Gestern Abend war so ein ganz besonderer Moment.
00:01:16: Ich hatte noch eine Überweisung zu tätigen und gehe also quasi in meinen Account, dann war da eine wunderbare Spende für Good News for You!
00:01:26: Da habe ich mich so gefreut und dann gucke ich zum Fenster raus und dann ist da ein doppelter Regenbogen.
00:01:33: Und dann habe ich mir gedacht, wenn das jetzt mal kein gutes Zeichen ist... So ein richtig schöner Abend dann.
00:01:41: Das war die Kiste Gold am Ende des Regenbogens, die du gefunden hast?
00:01:47: Ja!
00:01:49: Eins kann ich ja noch nicht verraten.
00:01:51: Ich denke mal das werden wir in den nächsten Wochen tun aber es ist einfach hinter dem Kulissen bei uns viel weiter entstehen und im Zusammenhang habe ich es als gutes Zeichen gesehen.
00:02:03: Was ist dir denn für eine gute News über den Weg gelaufen?
00:02:05: Ich hatte heute ein ganz nettes Erlebnis, und zwar im Bereich Nachbarschaftshilfe.
00:02:10: Oh!
00:02:11: Ja?
00:02:12: Und zwar haben wir heute eine sehr große Lieferung bekommen – ein Fahrrad.
00:02:16: Und ich war die Person, die zu Hause sein musste und dieses Fahrrad entgegennehmen sollte und der Spielitör kam, stellte diese unendlich-große Kiste auf dem Bordstein ab und sagte, die ist nicht schwer aber bisschen unhandlich.
00:02:31: Und dann war er weg.
00:02:32: Ach du gute Grund.
00:02:33: Ein Fahrrad für
00:02:34: dich?!
00:02:35: Nein, für meinen Mann.
00:02:36: Und dann?
00:02:37: Ja und dann war ich erst mal ein bisschen ratlos und wusste nicht genau was ich machen sollte und hab dann bei mir im Haus geklingelt ging keiner ran im Erdgeschoss?
00:02:45: Dann bin ich noch zwei Taschen höher gegangen.
00:02:47: Und ihr wohnt ja auch nicht in dem Erd geschossen?
00:02:49: Nein
00:02:49: wir wohnen am zweiten Stock und ich habe sogar erst gedacht Ich kriege diese Kiste überhaupt nichts Treppenhaus
00:02:54: hoch weil das ist
00:02:55: auch so ein gebogenes Treppenhaushal wo man gar nicht um die Kurve kommt.
00:02:59: Gott sei Dank war dann mein Nachbar also der unter mir wohnt war da Fahrradfreund, er hat sehr viele Fahrräder auch und kennt sich mit so was aus.
00:03:08: Und war so ach die ist doch gar nicht so groß.
00:03:10: das kriegen wir doch locker hin.
00:03:12: und dann haben wir beide die Kiste hoch getragen und ich war sehr dankbar.
00:03:16: Ja
00:03:16: weil sonst wäre ich echt verzweifelt gewesen.
00:03:18: also
00:03:20: Ist es nicht interessant dass eigentlich immer Hilfe daherkommt wenn man sie zulässt?
00:03:24: Schon
00:03:24: ja doch
00:03:26: etwas das mir auch immer wieder auffällt.
00:03:27: Also
00:03:28: ja und Menschen wollen ja auch helfen.
00:03:31: Das fällt mir auch mal wieder auf.
00:03:33: Es liegt uns schon so im Blut, dass wir helfen möchten.
00:03:35: Und alle fühlen sich gut.
00:03:36: anschließend?
00:03:37: Richtig!
00:03:39: Jedenfalls hat mein Mann jetzt bei mir was Gut.
00:03:41: auf jeden Fall, würde ich sagen... Dass ich diese Kiste nach oben geschafft
00:03:44: habe.
00:03:44: Du hast bei deinem Mann was Gut.
00:03:47: Ah richtig, ich hab bei meinem Mann was Gutes.
00:03:49: Stimmt du sagst es.
00:03:51: Na ja, gut auf allen Seiten.
00:03:54: So aber dann fangen wir jetzt wirklich an und zwar sprechen wir heute über den ersten Beitrag und zwar ist der von unserer Kollegin Christine Hochreiter geschrieben worden Und da geht es um eigentlich schon ein schweres Thema, je nachdem wie man's betrachtet und wie man damit lebt.
00:04:11: Ich fand sehr gut dass wir diesen Beitrag als Good News der Woche zum Muttertag hatten.
00:04:18: Es geht um Helga Sie ist eine Mama eines Kindes mit Down-Syndrom.
00:04:28: dass Christine ganz offen und ehrlich erzählt, sie sagt ... Sie war damals neunundzwanzig Jahre alt.
00:04:34: Sie erwartete ihr zweites Kind.
00:04:37: Da ist sie nie im Leben draufgekommen, dass sie ein Kind mit Down-Syndrom zur Welt bringt.
00:04:42: Und das war auch nicht gleich ganz klar.
00:04:43: Sie hat sich nur gedacht, guckt der Bisselle anders aus bis er der Arzt dann die Diagnose eben übermittelt hat?
00:04:50: Und sie gibt auch unumwunden zu wie schwer das zu Beginn war weil du bist dann wirklich rund um die Uhr gefordert.
00:05:02: Und was mich aber dann schon sehr berührt hat, war wie sich ... Dann eben doch die Liebe durchsetzt zu deinem Kind.
00:05:13: und ein Kind mit Down-Syndrom hat nochmal Eigenschaften, die ganz besonders sind.
00:05:20: Also solche Kinder, die leben im Hier und Jetzt.
00:05:25: Die sind so vollkommen präsent.
00:05:30: Und manchmal, glaube ich, holen sie dich in den Augenblick zurück auf eine Art und Weise wie uns das oft gar nicht mehr so gut gelingt.
00:05:39: also diese Beziehung die muss wirklich ganz etwas besonderes sein.
00:05:45: Inzwischen ... Die Tochter heißt Melanie ist erwachsen, ist siebenundzwanzig Jahre alt lebt in einer Wohngemeinschaft mit anderen jungen Menschen und fühlt sich da sehr, sehr wohl.
00:05:56: Sie kommt alle drei Wochen nach Hause – das ist jedes Mal wie ein kleines Fest!
00:06:02: Weil wenn Melanie zuhause ist, dann geht es einfach um diese Dinge wirklich da sein, wirklich miteinander sein, miteinander lachen, sich umarmen, Kaffee trinken, Kuchen essen… Also einfach im Hier-und-Jetzt sein.
00:06:17: Ich habe selber Das ist mir dann spontan dazu eingefallen, vor ein paar Jahren mal ein besonderes Erlebnis dazugehabt.
00:06:25: Wir hatten den Auftrag einen Filmporträt zu machen – zu Special Olympics!
00:06:32: Das sind olympische Spiele für Athletinnen und Athleten mit geistiger Beeinträchtigung und es ging um die europäischen Langlaufmeisterschaft in Österreich.
00:06:41: Und da gab es so einen Qualifikationslauf vorher, wo sie die Leute einteilen wollten wie stark ist jemand.
00:06:47: Da war eine junge Frau mit Down-Syndrom Die stand auf der Piste am Start hat die Arme verschränkt und hatte einfach keinen Bock.
00:06:54: Hat sie nicht gemacht!
00:06:56: Mich hat das so beeindruckt.
00:06:58: ich habe schallend gelacht und mir wurde klar Wie schnell lassen wir uns was aufdrücken?
00:07:04: Wir machen dann einfach obwohl wir keine Lust haben und die junge Frau hatte keine Lust hat's nicht gemacht, stand irgendwie komplett so zu sich selbst.
00:07:13: Und da hab ich mir gedacht ... ja also die Geschichte mit Behinderung und Nichtbehinderung.
00:07:21: es ist wirklich eine Frage auch der Perspektive.
00:07:24: Ja das mag sein dass Menschen mit Trisomie zum Beispiel mehr Hilfe oder Unterstützung brauchen auf der anderen Seite haben sie Fähigkeiten die bei uns nicht so ausgeprägt sind und letztendlich da generell einen anderen Blick drauf zu haben, wie vielfältig das Leben ist.
00:07:42: Das hat mich damals gelehrt und das sagt die Mama Helga von Melanie auch, dass sie soviel über ihre Tochter bekommen und erlebt haben, dass Sie sie niemals missen möchte.
00:07:57: Und es ist eigentlich ganz was Besonderes finde ich.
00:08:00: Auch eine wirklich tolle Geschichte.
00:08:01: dazu der
00:08:01: Tag?
00:08:02: Ja, finde ich auch.
00:08:03: Alle Kinder sind willkommen!
00:08:10: Nächsten Beitrag, da geht es um Kinder.
00:08:14: Wiederum Kinder und es geht ums Lernen nur diesmal um eine andere Art von Lernen und ich finde es erstaunlich wie wichtig solche Angebote sind die für uns... Ich meine gut du bist das auch noch mal ne ganze Ecke jünger als ich aber ich glaube trotzdem deine Generation und meine Generation wir konnten doch anders lernen und es scheint immer mehr verloren zu gehen.
00:08:34: und das ist jetzt so eine Initiative die Isabel aufgetan hat die ich wirklich beeindruckend finde und die scheint es wirklich dringend zu brauchen.
00:08:44: Bitte, Chrissy!
00:08:46: Ja, danke Isolde.
00:08:47: Da geht's um eine Initiative, die heißt Lernort Bauernhof der Landwirtschaftskameraland Pfalz Und da geht es darum, den Kindern von heute, wie man so schön sagt.
00:08:57: Den Stadtkindern zu zeigen wo ihre Milch ihr Brot und ihr Gemüse wirklich herkommen.
00:09:02: Also es gibt drum das Kinder wirklich in der Erde graben Kartoffeln ausgraben Radieschen ausgrabe und einfach zuschauen können und am eigenen Leib quasi erfahren Wo kommen denn unsere Lebensmittel her?
00:09:14: Das ist ein Angebot.
00:09:17: Bauernhöfe teilnehmen, die werden dann auch extra geschult.
00:09:21: Die bekommen eine Aufwandsentschädigung und die Klassen kommen regelmäßig dorthin.
00:09:26: also es gibt auch Klassen, die kommen wirklich in regelmäßigen Abständen dorthIN und machen da Lerneinheiten draus oder das gehört im Prinzip zu deren Lehrplan dazu.
00:09:36: ja
00:09:37: ich glaube dass ist auch ganz wichtig denn Wenn du dir anguckst, okay da gibt's einmal Bilderbücher.
00:09:42: Viel gibt es inzwischen schon digital.
00:09:44: aber dann jetzt mal zu sehen wie sich so ein Huhn in den Armen halten lässt oder wie sich das Fell einer Kuh anfühlt oder wie die Kartoffel in der Erde wächst und sie dann dazu finden und rauszuholen Das sind ja so richtige
00:10:03: Abenteuer.
00:10:04: Ja
00:10:04: und das ist natürlich auch ganz ... andere Emotionen, die da ausgelöst werden und auch Glücksgefühle.
00:10:09: Wenn du mit den Händen in der Erde gräbst oder irgendwas, was du selber gepflanzt hast ... Ich erlebe das jetzt gerade bei mir selbst, weil ich Tomatenpflanzen eingepflanzt habe!
00:10:20: Ich hab's geschafft!
00:10:21: Sie sind noch sehr klein und ich weiß nicht wie groß sie am Ende wirklich werden.
00:10:25: Aber allein dieses Anpflanzen zu sehen, wie irgendwas wächst, was ich in die Erde gebracht habe?
00:10:31: Ja, es hat einen ganz anderen Reiz, als wenn man einfach in den Supermarkt geht und sich seine Tomaten kauft.
00:10:39: Was ich mir gut vorstellen kann was Kindern wahrscheinlich auch gut gefällt da mal so richtig im Matsch rumzufühlen usw.
00:10:46: Ansonsten geht ja immer alles doch verhältnismäßig sauber zu.
00:10:50: aber da sich zu verbinden mit all dem was die Natur das äußere draußen so her gibt, ich glaub das ist mega Spaß macht.
00:11:00: Ja total und auch diese Freiheit zu haben da einfach rumzulaufen weil so ein Bauernhof der hat ja jetzt keine Begrenzung beziehungsweise es passiert nicht viel wenn du übers Feld läufst.
00:11:09: und bei vielen Kindern heutzutage ist es ja so dass die Eltern welche Ängste auch immer davor herrschen den Kindern einfach nicht mehr soviel erlauben.
00:11:18: sie können nicht alleine einfach rausgehen und erlauern zu viele Gefahren ob's jetzt vermeintliche oder wirkliche gefahren sind sei jetzt dahingestellt.
00:11:25: aber Weil sowas ist halt auch so ein gewisses Freiheitsgefühl dabei.
00:11:31: Was ich auch glaube, dass den Lehrkräften das mega Spaß macht, weil die Kinder dann wieder anders drauf sind?
00:11:38: Weil sie bereit sind, anders zu lernen und in die Klasse zurückkommen und erzählen und die Augen leuchten eigentlich so wie Lernen sein soll.
00:11:47: So
00:11:47: wie Lernen sein soll ja!
00:11:48: Das hat Isabelle auch tatsächlich ganz gut herausgearbeitet, diese Aufenthalt am Bauernhof, mehr motiviert in anderen Fächern dann, mehr zu geben und mehr zu machen.
00:12:01: Allein schon dieses Rauskommen.
00:12:03: Ich stelle mir auch vor heutzutage Kinder ... In der Schule ja man sitzt halt einfach viel.
00:12:08: Es war früher auch so klar aber da ist man zumindest am Nachmittag rausgegangen.
00:12:13: ich weiß nicht wie es in deiner Kindheit war aber bei mir war's so... Wir haben
00:12:16: die Milch am Bauernhof geholt!
00:12:18: Und dann ist man einfach raus gegangen.
00:12:20: Ich bin zwar in der Stadt aufgewachsen Aber wir waren trotzdem viel draußen.
00:12:23: Ja,
00:12:23: wir auch und das war toll!
00:12:26: Und
00:12:26: auf der Wiese...
00:12:29: Also von daher eine ganz wichtige Initiative die glaube ich auch sehr großen Zuspruch erfährt und wo es mehr in die Richtung geben könnte.
00:12:38: aber ich glaub da passiert auch schon viel wahrscheinlich jetzt nicht nur in Rheinland-Pfalz.
00:12:42: In Rheinlands-Pfalz sind es schon siebenundsechzig aktive Betriebe die sich jetzt daran beteiligen also wirklich ne große Menge.
00:12:50: Wer da Interesse dran hat, da mal ein bisschen reinzulesen.
00:12:53: Der kann gerne auf goodnewsforyou.de schauen und dann noch darüber lesen.
00:12:58: Da gibt's auch eine Verlinkung zu einem anderen Beitrag.
00:13:02: Den hab ich vor paar Jahren gemacht.
00:13:04: Da geht es um einen Kindergarten, der auf dem Bauernhof stattfindet.
00:13:08: Das sind die Kleinerinnen, die werden von Anfang an an die Kuh rangeführt.
00:13:13: Okay!
00:13:15: Wunderbar.
00:13:19: Ja, wir machen weiter mit Kindern und zwar Kinder-und die digitale Welt.
00:13:24: Da hast du einen Beitrag veröffentlicht diesen Monat, den ich super spannend und super wichtig finde!
00:13:30: Die Initiative heißt Smarter Start ab vierzehn.
00:13:34: Das ist eine Elterninitiative aus Hamburg, die sich zwei tausend neunzehn gegründet hat.
00:13:40: Hintergrund ist der dass die Kinder immer jünger werden Und digitale Geräte immer mehr in ihrem Leben Platz finden, was natürlich alles andere als gut ist.
00:13:53: Dieser Elterninitiative aus Hamburg diente eine Elterninitiative aus Greystone in Irland – als Vorbild!
00:14:03: Da gab es den sogenannten Greystone Pact.
00:14:13: Eltern haben sich mit Schulen zusammengetan, ich glaube die Initiative ging sogar von einer Lehrerin aus.
00:14:20: Kein eigenes Smartphone in der Grundschulzeit weil man festgestellt hat dass Kinder viel schneller psychisch beeinträchtigt sind, sich nicht so entwickeln wie sie sich entwickeln sollten gerade in dieser Altersphase und generell Also auch im Miteinander da natürlich gewaltige Defizite aufschlagen.
00:14:50: Und die Elterninitiative aus Hamburg hat auch gesagt, wir müssen da was tun.
00:14:54: Eltern müssen Banden bilden!
00:14:57: Der Punkt ist nämlich wenn jetzt beispielsweise du hast ja selber auch ein Kind im Grundschulalter, wenn du und dein Mann, wenn ihr sagt, wir möchten nicht dass unser Kind ein Smartphone hat aber alle anderen in der Klasse oder die meisten haben eins dann wird dein Kind sehr schnell zum Außenseiter.
00:15:13: Die Eltern haben das sehr wohl erkannt und gucken eben, dass sie gemeinsam mit der Schule, mit den Klassenvereinbaren kein eigenes Smartphone für die Kinder.
00:15:25: So dass alle Kinder die gleichen Voraussetzungen haben.
00:15:27: Und es ist enorm wichtig um da weiterzukommen!
00:15:32: Ich möchte ganz gerne Ergebnisse aus einer Studie kurz vorstellen, die ich aus meinem beruflichen Umfeld so mitbekommen habe.
00:15:41: Und das muss man sich wirklich ernsthaft angucken als Eltern.
00:15:47: Eine neue Studie, die ist Ende Januar, im Fachmagazin Nature erschienen, belegt anhand einer großen US-amerikanischen Stichprobe mit über fünfzigtausend Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen sechsundsebzehn Jahren ein täglicher Medienkonsum von mehr als vier Stunden.
00:16:08: Die sind schnell beieinander!
00:16:11: Ja,
00:16:13: das Risiko einer manifesten und behandlungsbedürftigen seelischen Erkrankung massiv steigt.
00:16:22: Also Depressionen steigen, Angststörungen haben gewaltig zugenommen Das Sozialverhalten ist enorm gestört ADHS nimmt zu Und dann auch natürlich so.
00:16:34: Aggressivität im Verhalten ist etwas, was diese Elterninitiative in Hamburg eben auch feststellt und sagt da müssen wir was tun.
00:16:44: Wir müssen unsere Kinder schützen.
00:16:45: Interessant ist zum Beispiel auch ... Das hat sich auch herumgesprochen.
00:16:49: das Spitzenmanager aus dem Silicon Valley ihren eigenen Kindern erst mit vierzehn Uhr später ein Smartphone erlauben.
00:16:57: jetzt, ne?
00:16:58: Und das sagen die Eltern in Hamburg ja eben auch Die Politik handelt zu langsam.
00:17:03: Da passiert viel zu wenig.
00:17:04: also Das ist aber nicht nur die einzige Quelle, die das sagt.
00:17:08: Sondern Erziehungsberatung stellen es auch fest in ihrer täglichen Arbeit dass digitaler Kinderschutz in Deutschland als unwichtig gilt und da eher versandet.
00:17:20: also es passiert einfach viel zu wenig.
00:17:24: Und was ich allerdings wiederum positiv und erfreulich finde.
00:17:30: Und das motiviert hoffentlich ganz viele Eltern in die Richtung auch genau darüber nachzudenken oder sich zu überlegen, wie können wir unsere eigenen Kinder schützen?
00:17:38: Wie können wir ihnen eine Entwicklung ermöglichen ein Aufwachsen ermöglichend dass sie möglichst lang Kind sein lässt damit Sie selber dann auch selbstbestimmt und wirklich verantwortungsbewusst in ihr Leben gehen können?
00:17:52: also da gibt es wiederum wie gesagt eine Studie eine Jüngere aus Österreich Die zeigt, wie man psychisch wieder stabiler wird.
00:18:00: Diese Studie hat nachgewiesen, dass eine tägliche Reduzierung des Medienkonsums um zwei Stunden schon nach wenigen Wochen dazu führte das sich mehrere psychische Faktoren auffallen verbessert haben.
00:18:14: Depressive Symptome reduzierten sich innerhalb kurzer Zeit um rund dreißig Prozent Schlafprobleme um dreizig Prozent Stress und innere Anspannung um zweiundzwanzig Prozent.
00:18:27: Und Einsamkeitserleben, ganz großes Thema!
00:18:31: Um rund dreißig Prozent die Lebensqualität-Namen wieder zu und das Wohlbefinden um siebzehn Prozent.
00:18:37: Das heißt Gegensteuern hilft.
00:18:40: also das hilft wirklich und Aufklärung ist wichtig.
00:18:44: und auch mit den Kindern sprechen was bewirkt
00:18:48: Da wollte ich grad noch mal einhaken, auch als Mama mach' ich mir natürlich schon Gedanken darüber.
00:18:54: Mein Sohn ist jetzt in der ersten Klasse das heißt es ist noch nicht so relevant aber es ist ja allgemein bekannt spätestens mit dem Übertritt auf die Weiterführende Schule in Deutschland.
00:19:04: Fünfte Klasse da sind die Kinder noch deutlich kleiner.
00:19:06: wir sind da zehn elf steht irgendwie die Frage im Raum Smartphone Jahr oder nein und Ich persönlich möchte's auch soweit wie möglich nach hinten raus schieben.
00:19:17: Aber was ich auch ganz wichtig finde, ist ja dass man mit den Kindern eine gewisse Medienpädagogik durchführt.
00:19:24: Also das man sie begleitet und ihnen sagt ... Weil man kann sie nicht davor komplett schützen.
00:19:31: also man kann sich nicht hinter ne Wand stellen und sagen du machst es jetzt alles nicht weil wir leben in dieser Welt.
00:19:37: Das heißt man muss ja irgendwie dafür sorgen dass die Kinder Ja, das reflektieren können und auch Gefahren erkennen wissen.
00:19:43: Was gibt's dann überhaupt alles da draußen?
00:19:45: Also das muss finde ich auf jeden Fall noch mit dazukommen.
00:19:49: diese Bildung, diese Medienbildung.
00:19:52: Und die ist unbedingt notwendig für Eltern, dass sie einfach wissen hey guck hin!
00:19:58: Du bist in den ersten Jahren so wichtig für dein Kind damit Beziehungen später gelingen, dass dein Kind Resilienz ist.
00:20:04: Dass es wirklich einfach das Leben auch meistern kann.
00:20:11: Was die Eltern aus Hamburg auch sagen, ist ... Weil das kommt ja oft.
00:20:17: Ja, aber man kann den Kindern doch nicht die Freiheit nehmen, dass sie sich damit vertraut machen und so weiter.
00:20:22: Die Gegenargumente hast du natürlich sofort da.
00:20:25: Aber Sie sagen ganz klar, Social Media ist kein Kinderrecht, aber Kinderschutz ist eines.
00:20:33: Und der Leiter einer Beratungsstelle in Regensburg, Dr.
00:20:37: Simon Meier sagt auch Die Älteren erinnern sich noch, als die Gurtpflicht kam.
00:20:44: Oder Rauchen nicht mehr in lokalen.
00:20:47: Da hat auch erst mal alles aufgeschrien.
00:20:50: und jetzt das Anschneiden oder die Gürtpflicht hat so viele Todesfälle verhindert.
00:20:56: Oder auch dieses ... Sich in raufreien Räumen aufhalten trägt so entscheidend zur Gesundheit bei.
00:21:02: Natürlich wird's immer irgendwelche Ausreißer geben aber es geht darum ein klares Signal zu setzen.
00:21:09: Wir gehen das an und es geht aber nur gemeinsam mit Schulen, mit Kindergärten.
00:21:15: Mit Bildungseinrichtungen.
00:21:16: also dass wir da alle gemeinsam noch mal ganz anders drauf gucken interessant ist.
00:21:21: Smarter start ab vierzehn ist inzwischen bundesweit sehr gut aufgestellt.
00:21:27: ich glaube auch hinein nach österreich und in die schweiz.
00:21:30: es gibt bereits über neunhundert gruppen.
00:21:33: das zeigt das bewusst sein steigt.
00:21:38: Einiges passiert und auch der Mut wächst, das jetzt wirklich bewusst anzugehen.
00:21:43: Toll!
00:21:44: Ganz tolle Initiative.
00:21:45: also alle gerne mal reinlesen nicht nur die Eltern, ich glaube es ist... Wir kriegen ja auch
00:21:48: einen Vorlagen übrigens auch, man muss sich das nicht mehr alles neu ausdenken sondern man hat da wirklich Anleitung dazu.
00:21:56: wie kann ich das umsetzen Schritt für Schritt?
00:21:59: Super Ja, wie du anfangs schon sagst ist Chrissy.
00:22:06: Die Kinder sind in diesem Monat ganz besonders unser Thema und unser Anliegen gewesen.
00:22:13: Weil wir natürlich auch gucken müssen, wie können Generationen in Zukunft gut leben und ihr Leben bewältigen?
00:22:20: Wir bleiben bei den Kindern.
00:22:23: jetzt geht es darum, wie Familien mit ihren Kindern in diesen herausfordernden Zeiten gut leben können, also sich bewusst sind was passiert.
00:22:34: Also auch mit Klimawandel wie geht man?
00:22:36: Mit dem allen um aber trotzdem eben ein Leben ermöglichen für sich und ihre Kinder dass das Leben zu dem macht was es eigentlich sein soll.
00:22:46: etwas ganz Wunderbares.
00:22:48: Ja, das war jetzt eine super tolle Einleitung.
00:22:50: Ich sollte ein schöner Übergang zu dem Thema was mich diesen Monat ja sehr bewegt hat und was auch sehr viel Zeit und Mühe und auch Gedanken für mich zumindest bedeutet hatte die ich da reingesteckt habe.
00:23:06: es geht um ein ganz ganz tolles dickes reichhaltiges Buch was Veronica Rivera geschrieben hat.
00:23:14: sie ist Journalistin Landschaftsökologen und dreifache Mutter.
00:23:19: Und sie ist ein Mensch, der sich viel Gedanken macht darum wie können wir in dieser Klimakrise gut leben?
00:23:25: Wie können wir vor allem unsere Kinder begleiten also quasi immer in diesem Zwiespalt zwischen man weiß es ist schlimm Man weiß man muss handeln und man hat aber gleichzeitig die Verantwortung für Kinder Die natürlich auch eine unbeschwerte Kindheit haben wollen und nicht andauern diese Diese Angst vor der Zukunft haben
00:23:46: Und die man als Eltern ja auch nicht die ganze Zeit haben möchte, ne?
00:23:49: Richtig.
00:23:50: Man möchte ja auch leben und das Leben genießen.
00:23:53: Sie hat da ein Buch geschrieben, Kindheit am Kipppunkt wie wir unsere Kinder begleiten können in dieser Zeit.
00:23:59: Da hat sie wirklich einen riesigen Schatz reingelegt in dieses Buch.
00:24:04: also wer das gerne lesen möchte es lohnt sich wirklich.
00:24:06: Es sind viele verschiedene Kapitel aufgeteilt die man auch nicht hintereinanderlesen muss sondern gerne auch einzeln lesen kann.
00:24:14: Und es geht eben darum, wie wir's schaffen.
00:24:16: Dass wir einerseits natürlich auch aktiv werden und dass wir ins Handeln kommen was Klimaziele usw.
00:24:23: angeht und wie wir unsere Kinder dabei mitnehmen also wie wir das auch kinderfreundlich machen können und wie Wir uns selber immer wieder erden zu so einem Glück oder so eine Gelassenheit zurückkehren.
00:24:38: Was hast du für dich jetzt speziell als Mama?
00:24:44: Mitgenommen.
00:24:45: Also ich hab für mich mitgenommen, beziehungsweise einen Punkt der mir neu war und den ich sehr gut fand, war dass sie nicht über den CO²-Fußabdruck gesprochen hat, über den wir alle sprechen also wie viele Emissionen unsere Taten freisetzen sondern über den Co² Handabdrucks.
00:25:06: Und ja... Was ist das?
00:25:07: Und der Co²-Handabdruk ist unser eigenes Handeln was wir tun fürs Klima, und zwar in unserer Community.
00:25:16: In unserem Rahmen, der uns zur Verfügung steht.
00:25:18: Also jetzt nicht groß gedacht?
00:25:20: Was kann die Politik machen?
00:25:22: Was können Unternehmen machen und so weiter, sondern wirklich was kann ich in meinem Handlungsbereich tun.
00:25:26: Also zum Beispiel im Kindergarten vegetarisches Essen einführen oder gemeinsam mit meinen Nachbarn eine Müllsammelaktion machen oder gemeinsam with anderen Familien die Kinder mitnehmen und ihnen etwas erklären über unser Ökosystem oder solche Sachen.
00:25:43: also dass man quasi von dieser Ohnmacht, ah ich kann gar nichts machen.
00:25:48: Es wird immer schlimmer hinkommen zu so einem Handeln.
00:25:51: Da geht's ja ganz viel darum, dass man irgendwie es schaffen muss im Handeln zu bleiben.
00:25:57: Sonst bist du ohnmächtig und hast das Gefühl, es kracht alles über dir zusammen und du kannst eh nicht mehr machen?
00:26:03: Und wir wissen, dass den Kopf in den Sand stecken halt gar nicht weiter hilft.
00:26:08: Insbesondere wenn wir unsere Kinder lieben oder wenn wir hoffentlich irgendwann auch noch Enkelkinder haben.
00:26:14: Das ist ja enorm wichtig.
00:26:16: Und ich glaube, es steht da auch was drin in dem Buch ... Ich find's so schwer sich dann oft mit dem Thema auseinanderzusetzen, das einen eigentlich bedrückt.
00:26:26: Wir wissen ja, dass wir dann da lieber vermeiden solange es nur geht und es leugnen solange noch geht.
00:26:31: Aber bei Veronica beispielsweise die mit ihrer Familie in Spanien lebt, da geht das halt nicht mehr, ne?
00:26:36: Da ist die Hitze.
00:26:38: Die steht halt mit über vierzig Grad da nicht nur Eintag vor der Tür sondern ... Ja!
00:26:43: Die erfährt es schon sehr massiv am eigenen Leib.
00:26:46: Sie schreibt auch über ihren eigenen Kipppunkt, also sie definiert erst mal Kipppunkte können natürlich die Kipppunkten des Ökosystems sein, über die wir immer sprechen.
00:26:58: Das Dreigratziel ist kein Ziel mehr aber wenn die drei Grad Grenze erreicht das dann geht's wirklich massiv weg ab.
00:27:05: Kipp Punkte können aber auch was Positives bedeuten nämlich soziale Kipp-Punkte.
00:27:09: Also wenn nur genug Menschen sich aufmachen, sich zusammenschließen.
00:27:15: Banden bilden?
00:27:15: Wir haben schon darüber gesprochen, banden zu bilden ist ganz wichtig weil wir sind ja in der Gemeinschaft, wir sind viele und wenn viele an verschiedenen Orten kleine Dinge tun weiß man auch passiert was großes.
00:27:28: Und das ist ein sozialer Kipppunkt für sie.
00:27:31: Wenn nur genug Leute der Meinung sind wir müssen handeln und wir müssen uns bewegen und wir müssten etwas tun Dann passiert auch etwas.
00:27:39: Weißt du was mir in dem Zusammenhang auch einfällt?
00:27:42: Wir haben doch einmal Toni Rinaldo interviewt.
00:27:46: Und der hat ja auch in einer schier ausreglosen Situation plötzlich eine Methode entdeckt, dass wieder Bäume wachsen auf die so niemand gekommen wäre und auf das setze ich immer.
00:27:56: also wir haben so viele Menschen unterschiedlicher Kulturen und unterschiedlichen Alters und unterschiedliche Erfahrungen in einer Gesellschaft wenn wir uns mehr zusammentun, wirklich so viele Lösungen für so viele Dinge finden.
00:28:15: Das ist das, woraus ich immer meine Zuversicht ziehe und da berichten wir ja auch immer wieder drüber was es plötzlich für überraschende und coole Lösungen gibt.
00:28:26: Ja die man mit denen man nicht rechnet irgendwie.
00:28:29: und sie sagt auch Ihr im Kern, natürlich geht's dir um die Klimakrise.
00:28:33: Aber es geht ja auch um Krisen im Allgemeinen.
00:28:36: Also wie können wir als Menschen mit solchen Krisen umgehen?
00:28:39: Und sie möchte halt irgendwie ein Werkzeug an die Hand geben oder einen Nachschlagewerk von mir aus, wo man einfach gucken kann was ... Was kann ich denn machen?
00:28:48: und dazu gehören zum Beispiel auch Anka, Anka im Alltag.
00:28:51: also Sie sagt dass man natürlich nur handeln kann, wenn man auf festem Boden steht.
00:28:56: Dafür muss man sich erst mal erden und bestimmte Anker suchen.
00:28:59: Zum Beispiel?
00:29:00: Zum Beispiel Gemeinschaft ist dein Anker.
00:29:03: Wenn wir gemeinsam Dinge tun, dann fühlen wir uns weniger allein und können besser handeln.
00:29:08: oder sie nennt zum Beispiel auch Selbstfürsorge als Anker- oder praktische Vorbereitung.
00:29:13: Da war ich ein bisschen überrascht.
00:29:14: aber natürlich gehört es dazu Du kennst doch diese Prepper, oder?
00:29:18: Nee
00:29:19: Das sind Leute, die sich quasi auf den Weltuntergang vorbereiten oder diese Sachen bunkern bei sich.
00:29:25: Dosen, Nahrung und Klopapier.
00:29:27: der Klassiker.
00:29:28: aber sie hat tatsächlich wirklich darüber geschrieben dass es auch ein Anker sein kann wenn man sozusagen sich selbst beruhigt weil man sich diese Sicherheit schafft das wenn irgendwas Schlimmes passiert dann ist man gewappnet dann weiß mal was man tun soll dass man sich auch praktisch vorbereitet.
00:29:43: und da hat sie auch in dem Kapitel so Zukunftszenarien drin, die man sich ganz klar vorstellen sollte.
00:29:49: Zum Beispiel was würde passieren wenn totale Trockenheit ausbricht und man kein Wasser mehr hat?
00:29:55: Man soll sich das wirklich körperlich vorstellen.
00:29:57: wie würd ich mich dann fühlen?
00:29:59: Was würde ich machen?
00:30:01: Und das sorgt halt dafür dass man sich zumindest gedanklich schon mal damit auseinander gesetzt hat weil wir verdrängen ja gerne Dinge.
00:30:08: Wir sagen gerne vielleicht wird es ja gar nicht so schlimm und irgendwie wird's dann schon ausgeht beziehungsweise sich einfach mal ausmalt, wie werde es denn wenn das eintreten würde?
00:30:19: Dann wiederum kann man im hier und jetzt auch besser handeln.
00:30:22: Wenn man dann auch denkt Es muss ja gar nicht so weit kommen ich habe ja ich hab sie in der Hand auch selber was zu tun.
00:30:30: Interessante Aspekt.
00:30:31: also da geht's mir anders.
00:30:34: Ja erzähl
00:30:36: Ich möchte mir das nicht ausmalen, sondern ich möchte jetzt schon wissen wo kann ich heute hier und jetzt was tun?
00:30:43: Weil das andere glaube ich würde mich schon sehr runterziehen oder ich würde dann denken ja dann ist es eh schon wurscht.
00:30:51: Ja da sind wir Menschen wahrscheinlich anders.
00:30:53: Sehr
00:30:53: unterschiedlich.
00:30:54: Ich
00:30:54: kenne zum Beispiel jemanden die sagt Wenn sie irgendwas Neues anfängt, zum Beispiel was Gefährliches oder eine Sportart, die super schwierig ist.
00:31:03: Oder wo irgendwas passieren kann dabei?
00:31:05: Dann schaut Sie sich auf YouTube alle Videos an, die es gibt zu Unfällen in diesem Bereich.
00:31:11: Was kann alles passieren?
00:31:12: Oh Gott!
00:31:13: Das ist quasi Ihre Vorbereitung darauf, was wäre das Schlimmste, was passieren kann und das beruhigt sie
00:31:20: auf irgendeine
00:31:21: Art und Weise.
00:31:21: Ich bin auch nicht so ein Mensch.
00:31:23: Weißt du, was ich dann mache?
00:31:26: Ich höre auf meine innere Stimme.
00:31:29: Und da bekomme ich schon mit, das kann ich jetzt tun!
00:31:34: Es geht gut aus und wenn ich ein mulmiges Gefühl habe dann warte ich ab.
00:31:40: Dann lasse ich es bleiben.
00:31:42: aber ich hab dann lieber Vertrauen ins Leben.
00:31:45: also da sehe ich das wirklich lieber positiv und wahrscheinlich auch weil ich schon auch in gewisser Weise einen Glauben habe dass wir gut geleitet sind, wenn wir mit dem was uns eigentlich zur Verfügung steht, gut umgehen.
00:31:59: Also diese dystopischen Vorstellungen glaube ich nicht dass einem die so viel Kraft geben auf Dauer?
00:32:06: Ja.
00:32:06: aber ich glaube es liegt auch wirklich dran das du ja auch ein sehr intuitiver Mensch bist und auf dich vertrauen kannst.
00:32:12: Auf deine dein inneres Gefühl.
00:32:15: Das
00:32:15: glaub' ich könnte wieder.
00:32:17: Und jede.
00:32:17: Aber es gibt viele Menschen die haben da Eventuell Probleme damit.
00:32:20: Ja
00:32:20: stimmt.
00:32:20: Und denen würde das helfen eben diese Krisen mal gedanklich durchzuspielen, um dann zu wissen was man tut.
00:32:28: Man übt ja zum Beispiel auch Mund-zu-Mundbeatmung oder Herzmassage damit man im Notfall
00:32:37: weiß
00:32:37: wie's funktioniert.
00:32:38: Ich bin eher der Mensch Kaninchen ich erstarre in solchen Situationen und deswegen würde es mir vielleicht helfen vorher irgendwas zu üben.
00:32:46: das ist gut funktioniert wenn wirklich eine Krise ausbricht.
00:32:50: Also ich glaube Allein unser Austausch jetzt darüber ist vielleicht auch eine Einladung, selber mal drüber nachzudenken.
00:32:59: Okay, setzen wir uns mit dem auseinander was uns gerade betrifft?
00:33:03: Jetzt in dieser Zeit ... Was können wir tun für uns selbst, unsere Familien und unsere Kinder?
00:33:10: wie kann das aussehen?
00:33:12: Das glaube ich also wenn man sich darüber schon mal austauscht und sich über was überlegt es schon viel gewonnen.
00:33:20: raus aus dem Weg schauen
00:33:21: Richtig, raus aus dem Weg schauen.
00:33:23: Raus aus
00:33:23: dem Verdrängen, Banden bilden gemeinsam mit anderen.
00:33:27: was machen die Kinder mit?
00:33:29: ins Boot holen und ihnen auch zeigen die Welt ist schön das lohnt sich auch die zu schützen
00:33:34: genau und also das gefällt mir viel besser.
00:33:38: jetzt sind wir wieder bei good news for you
00:33:40: Genau!
00:33:41: Und für den Austausch das können wir glaube ich noch verraten heute wo ihr diesen Podcast hört.
00:33:49: Das ist hoffentlich Sonntag der einunddreißigste Mai.
00:33:52: Da haben wir noch eine Überraschung!
00:33:55: Wir verlosen nämlich zwei Bücher, wir verlosen zweimal Kindheit am Kipppunkt von Veronika Rivera und ihr könnt uns kontaktieren und vielleicht eins von diesen zwei Büchern gewinnen?
00:34:06: Genau steht im Beitrag und wir verlinken wieder in den Show Notes.
00:34:15: schönen angenehmen Lebensräumen.
00:34:17: Und da hast du, ich sollte diesen Monat über Positify berichtet einen dritten Raum neben Arbeit und Zuhause!
00:34:24: Wie kann ich mir das vorstellen?
00:34:26: Ja
00:34:26: entdeckt in Berlin eine coole Sache.
00:34:29: interessant finde ich dass man sowas inzwischen aufsetzen muss weil man immer mehr vergisst wie man sich noch trifft sind zwei junge Frauen Xenia und Barbara.
00:34:39: die haben im Jahr Jeden Samstag und jeden Sonntag bieten Sie von elf bis treizehn Uhr fünfundvierzig in der Invalidenstraße Fünfundsechzig in Berlin einen Raum an, wo sich Menschen treffen können.
00:34:57: Offline!
00:34:59: Oh mein Gott!
00:35:01: Gibt's sowas noch?
00:35:03: Sowas gibt es wieder – und zwar vermehrt.
00:35:07: Sie möchten damit einen Raum für tiefe Konzentration bieten, für Kreativität und echte Begegnungen.
00:35:16: So der Hauptangknüpfungspunkt sind Bücher.
00:35:18: Also du kannst dann zum Beispiel ein Buch mitnehmen oder wenn du an einem Buch schreibst, also da gehst du dann dahin um in Gemeinschaft das zu tun und erstmal so jede und jeder in Ruhe und Stille für sich und dann gibt es irgendwann auch die Möglichkeit sich auszutauschen.
00:35:37: Es gibt Snacks dazu und so weiter.
00:35:40: Jetzt kann man natürlich auch sagen naja lesen kann ich auch Zuhause.
00:35:43: aber Was gleichzeitig auch sehr zugenommen hat in Deutschland und das betrifft alle Generationen, nicht nur ältere Menschen.
00:35:49: Das ist die Einsamkeit.
00:35:52: Es hat übrigens unter der vorherigen Bundesregierung noch das erste Einsamkeitsbarometer gegeben und es stimmt wirklich traurig.
00:36:00: Also Räume zu schaffen wo sich Menschen wieder begegnen können ohne dass ich da schon wieder auf irgendeine Datingplattform muss finde ich eine tolle Idee Und es wird auch sehr, sehr gut angenommen.
00:36:11: Die beiden Frauen sind während der Corona-Pandemie draufgekommen.
00:36:15: Sie sind ... Wenn ich mich richtig erinnere aus Nozibirsk und während Corona, ja, während Corona sind sie alle irgendwie zu Hause gewesen und haben ganz viel gelesen und haben dann gemerkt wie toll das ist wenn man einfach zusammensetzt so jede Jeder liest so sein Buch Dann trinkt man den Tee, dann unterhält man sich wieder und... Man verbindet sich anders wieder miteinander.
00:36:42: Man ist mehr in Ruhe.
00:36:44: Du denkst über Themen anders nach bist nicht schon wieder abgelenkt durch irgendein Piep oder Ding und Nachricht hier und emoji dort sondern lässt dich wieder auf das ein was zum Beispiel in dem Buch steht und dann eben etwas im Gesprächen entsteht.
00:36:58: Da hätte ich gleich eine Zwischenfrage weil du gerade vom piepsenden Handy gesprochen hast.
00:37:02: Ist es so dass man sein Handy da gar nicht mitnehmen darf?
00:37:05: Naja, mitnehmen darf es wahrscheinlich schon.
00:37:07: Aber das ist einfach aus!
00:37:08: Es ist nicht an.
00:37:10: Und der Unterschied zu einem... Ich muss jetzt spontan an Co-Working Space denken und an einen Café?
00:37:16: Ist so ein bisschen eine Mischung aus beiden mit dem Unterschied dass man in einem Café ja nicht einfach fremde Leute anspricht sondern man dort direkt hingeht um Menschen kennenzulernen.
00:37:25: auch
00:37:25: Du kannst wenn du dich nicht angesprächen beteiligen willst kannst du's auch bleiben lassen.
00:37:31: Also so, wie du dich halt gerade fühlst.
00:37:33: Es kann ja sein, dass du an einem Tag total traurig bist.
00:37:36: Merkst aber dir fällt die Decke auf den Kopf und brauchst unbedingt jemanden um dich.
00:37:40: Aber reden magst du jetzt auch nicht?
00:37:42: Dann ist es zum Beispiel ein Raum.
00:37:44: oder aber ... Du hast einen Buch das dich sehr bewegt.
00:37:49: Und du liest da gerade drin und würdest dich gerne mit anderen darüber austauschen, wie andere darüber denken.
00:37:55: Andere Meinungen einholen?
00:37:56: Dann ist das auch ein Raum!
00:37:58: Und überhaupt also gleichgesehnte oder Leute die ähnliche Bedürfnisse haben kennenzulernen.
00:38:03: daraus entsteht ja dann meistens auch wieder was Neues finde ich einfach großartig.
00:38:08: Was die beiden dann schon auch immer wieder anbieten, sind zwischendrin so Workshops und haben ganz unterschiedliche Angebote.
00:38:14: in dem Moment wo man einmal anfängt sich zu treffen entsteht natürlich immer der Wunsch nach mehr.
00:38:20: Und dann kommen ja viele Köpfe zusammen!
00:38:22: Dann hat er eine D-Idee, den nächsten D-Idee und da passiert wieder Leben und ich glaube das ist etwas... Das müssen wir nach der Pandemie mit der einhergehenden immens schnellen Digitalisierung wieder lernen.
00:38:38: Was macht uns als Menschen noch aus?
00:38:41: Wie können wir Beziehungen leben, die uns nähern und stärken?
00:38:45: Und da sind solche Räume wirklich toll!
00:38:48: Ja also klingt super.
00:38:49: ich wünsche es würde auch in anderen Städten in Deutschland geben.
00:38:53: Sollten wir irgendwann mal... Wir sind auch gleich eingeladen worden zu kommen.
00:38:57: Regensburg ist ein bisschen weit weg aber Wenn ich da mal um diese Zeit an irgendeinem Samstag oder Sonntag in der Nähe bin, dann würde ich echt hingucken.
00:39:07: Ich finde es eine richtig gute Idee!
00:39:09: Oder wir machen das vielleicht auch in Regensburg?
00:39:12: Ja wenn jemand jetzt Ideen hat bitte redet euch bei uns!
00:39:20: Liebe Chrissy du hättest ja schon gleich ein Buch mit dem Du zu Pause bei gehen könntest wo du glaube ich ganz viele Leute im Gespräch verwickeln könntest.
00:39:29: Das hast du diesen Monat vorgestellt.
00:39:32: Es geht um Hoffnung, wie sollte es bei uns auch anders sein?
00:39:35: Um
00:39:35: Hoffnung genau!
00:39:37: Das Buch heißt was wir meinen wenn wir Hoffnung sagen ist im Ökom Verlag erschienen und ich finde das ist ein wirklich wirklich extrem tolles Buch und ich kann sie eben empfehlen das zu besorgen auch gerne als Geschenk weil das ist auch wieder so'n Buch in dem man immer wieder blättern kann und man findet immer wieder neue Sachen.
00:39:54: und zwar ist es einem Buch was von insgesamt dreizehn Aktivistinnen Schriftstellerinnen und verschiedenen anderen prominenten Persönlichkeiten geschrieben wurde.
00:40:06: Also die haben jeweils einen Essay geschrieben, dreizehn Essays.
00:40:10: unter diesen bekannten berühmten Persönlichkeit sind zum Beispiel Cornelia Funke.
00:40:14: Man kennt sie als Schriftstellerin für Kinderbücher.
00:40:17: Mark Uwe Kling ist auch jedem ein Begriff glaube ich.
00:40:20: Raul Krauthausen der große Aktivistin in der Bewegung oder auch in der Szene wenn es um Behinderte geht.
00:40:29: Christina Lunds ist dabei, Margaret Rassfeldt.
00:40:32: Baro Vicenta Ra-Garbert oder auch Künstlerinnen wie Felene Rogan oder Jojo Berger ein Musiker oder die Politikerin von der Piratenpartei Marina Weißband.
00:40:43: also einen richtig guter Querschnitt so aus der Gesellschaft und alle haben Hoffnung.
00:40:50: alle haben hoffnung ja und alle möchten uns auch hoffnungen machen dass wir uns nicht aufgeben sollen.
00:40:56: Da sind wir wieder beim Thema, was wir vorhin auch besprochen hatten bei dem Buch von Veronica, dass man Hoffnung haben kann und das nicht alles verloren ist.
00:41:05: Und deswegen sind wir ja hier.
00:41:06: Was mich am meisten beeindruckt hat eigentlich war schon der Essay von Marina Weißband, die uns noch mal klargemacht hat, warum unsere Medienlandschaft so beschaffen ist wie sie beschaffen isst?
00:41:20: Also, dass wir vor allem immer die schlechten Nachrichten ... bringen und hören wollen oder dass sie vor allem Gehör finden.
00:41:29: Unser Gehirn, das war mir gar nicht klar ist nämlich gar nicht darauf ausgelegt glücklich zu sein sondern zu überleben.
00:41:36: Das heißt wir sehen die Gefahren.
00:41:39: Wir sehen nicht wenn irgendwas gut läuft.
00:41:41: Das ist gut und schön.
00:41:43: Das nehmen wir schon wahr aber es ist ja nicht das worauf für uns fokussieren sollten, wenn wir ein Gehirn haben was vor allem Gefahren erkennen soll.
00:41:49: Man muss aber dazu sagen dass es auch noch so aus der grauen Vorzeit angelegt ist.
00:41:54: natürlich
00:41:54: das ist eine biologisches Programm gegen das wir uns natürlich aber auch nicht wehren können.
00:41:58: das ist einfach da.
00:41:59: aber es ist gut das zu wissen damit man halt dann auch gegensteuern kann.
00:42:03: also wenn ich weiß dass mein gehörn vor allem auf solche sachen anspringt weil es eben in diesem gefahren modus ist kann ich es auch gut einordnen und sagen, ja aber wir leben in einer ganz anderen Zeit.
00:42:14: Und man kann ja auch üben seinen Geist auf positive Dinge zu fokussieren und eher die Perspektive wieder dahin zu lenken.
00:42:21: was läuft denn gut?
00:42:22: Weil es läuft so viel gut!
00:42:25: Sie schreibt zum Beispiel auch dass das Bild der Realität oft negativer wirkt als es eigentlich ist.
00:42:30: also vor allem wenn man in die Medien schaut.
00:42:32: und sie sagt Als differenzierte, freundliche Menschen haben wir weit mehr Mitstreiterinnen als die Medien uns glauben lassen.
00:42:39: Es gibt eine große Dunkelziffer an potentiellen HelferInnen und Verbündeten – an Menschen, die rational und vernünftig sind!
00:42:47: Und ich finde das leuchtet total ein.
00:42:48: Ich glaube es gibt vielmehr mehr Menschen, ja, die vernünftig denken und wenn du dich persönlich mit ihnen unterhältst dann findest du soviel Gemeinsamkeiten und Konsens, abstrakte Masse hörst.
00:43:02: Die sind dagegen, die sind dafür und dann sind sie gegeneinander.
00:43:06: Also das ist halt auch wie was dargestellt wird.
00:43:09: Und das ist bei ihr auf jeden Fall... Sie lenkt diesen Fokus vor allem darauf.
00:43:13: Und jemand anderes also der Musiker- und Produzent Jojo Berger zum Beispiel spricht über das verbindende Gefühl oder die verbindenden Macht der Musik.
00:43:22: Er sagt dass Musik nicht überzeugen muss um zu bewegen bevor sie verstanden wird.
00:43:31: Und damit sagt er auch, hat Musik eine große politische Kraft.
00:43:36: Sie vereint die Menschen und wenn es nur jetzt in diesem Moment ist wo wir gemeinsam Musik machen oder gemeinsam Musik hören dann ist da trotzdem die Hoffnung dass das eben nicht der eine Moment nur ist sondern dass es auch weiterhin Dinge gibt die uns zusammenbringen
00:43:53: was ich finde was wir selber Aus eigener Erfahrung in unserem Good News for You Team sagen können.
00:43:59: Wir arbeiten ja jetzt schon lange zusammen und natürlich machen uns die Nachrichten, die belasten auch zu schaffen.
00:44:07: aber da wo Menschen neue Perspektiven irgendwie entdeckt haben Lösungen wirklich auch umsetzend die was bringen Die holen uns auch immer wieder aus dem Loch.
00:44:22: Und die geben uns den Mut zurück und zeigen uns, wozu wir eigentlich in der Lage sind.
00:44:28: Es wird viel zu wenig darüber berichtet was gute Nachrichten bewirken oder hängt sich sofort an den schlechten Nachrichten auf.
00:44:37: Ich glaube das ist auch noch wichtig darauf hinzuweisen dieses innere Warnsystem dass wir natürlich immer erst gucken, wo könnte Gefahr herkommen.
00:44:46: Das kommt wirklich noch aus grauer Vorzeit und inzwischen leben wir ja unter anderen Bedingungen.
00:44:52: also Wir dürfen uns glaube ich schon trauen mehr Dinge einfach auszuprobieren die in Richtung Lösung gehen Die Inrichtung Gemeinschaft gehen etwas verbessern.
00:45:03: Da ist noch viel Luft nach oben
00:45:06: Auf jeden Fall Und jeder von diesen dreizehn essayisten sagt auch letztlich muss man diese Hoffnung auch in die Tat umwandeln.
00:45:14: Also, man muss ins Handeln kommen und dann sind wir wieder bei dem Thema was wir vorhin auch hatten.
00:45:17: wenn wir ins Handel kommen Dann können wir schöpfen viel mehr Energie natürlich als wenn wir gelähmt da sitzen und sagen Es geht nicht weiter.
00:45:26: Ich glaube, was da noch wichtig ist zu wissen Wir müssen es einmal schaffen aus der Komfortzone rauszukommen Das ist ja im Grunde genommen wie so ZR Schleimde an dir dran hängt.
00:45:37: Und wenn du das aber schaffst und dann erlebst vor allen Dingen auch in Gemeinschaft was verändert.
00:45:44: Dann merkst du plötzlich, dass du eine Kraft in dir spürst die du vorher so noch nie gekannt hast.
00:45:52: und das muss man schaffen.
00:45:53: also denn ansonsten ich denke mir immer wenn wir das nicht schaffen also wenn wir da so ewig in unserer box hocken bleiben was ist es für ein leben?
00:46:03: Das macht überhaupt keinen spaß ja total anweilig.
00:46:08: Deswegen holt euch gerne Inspiration aus dem Buch, was wir meinen.
00:46:11: Wenn wir Hoffnung sagen wirklich, wirklich große Empfehlung von uns auch ich habe es schon gesagt als Geschenk sehr gut geeignet
00:46:18: und wer in Berlin wohnt kann mit dem buch dann ja gleich mal zu pausify gehen.
00:46:27: Und es gibt ja auch viele Menschen die schauen was läuft gut dir auf das positive blicken.
00:46:32: und wir haben vor gar nicht allzu langer Zeit einen Tipp aus der Community bekommen für einen Beitrag, und zwar heißt es Konflikt Food.
00:46:40: Und Isolde du hast darüber berichtet diesen Monat?
00:46:42: Ja mein allein der Name konflikt food.
00:46:45: da möchtest du natürlich schon wissen wie konflikte ich es doch kein konflekt wieder.
00:46:51: ein Unternehmen aus Berlin also berlin scheint da irgendwie schon so nests zu sein sind zwei junge Männer Jüngere Männer, Gernot Würtenberger und Salem L. Mogadedi.
00:47:06: Die waren zwei Tausendsechzehn in Afghanistan und haben da eine Frauenkooperative kennengelernt die zuvor im Opiumanbau tätig war also wirklich jetzt in einem Wirtschaftsbereich wo du sagst naja mit mafiosen Strukturen
00:47:21: usw.,
00:47:23: die haben es aber geschafft sich daraus zu befreien Das teuerste Gewürz der Welt konzentriert.
00:47:32: Und das gab den Ausschlag für die beiden, in Berlin ein Unternehmen unter dem Namen Konfliktfut zu gründen.
00:47:41: Die beiden gehen in Länder wo Krisen, Kriege sind um Menschen, die dort in der Landwirtschaft tätig sind zu unterstützen also wie diese Frauen beispielsweise in Afghanistan.
00:47:57: Sie nehmen ihnen dann, also sie kaufen den Safran ab.
00:48:01: Ohne Zwischenhändler und die Frauen bekommen das was wirklich für diese Arbeit angemessen ist.
00:48:07: Deswegen sind die Produkte schon auch etwas teurer aber beste Qualität.
00:48:13: Konfliktfood wie das Unternehmen heißt fördert ökologisch verantwortungsvolle Anbaumethoden Und ihr großes Leitmotor heißt Trade Also Handel betreiben, aber jetzt nicht so diese Kehrarbeit und Hilfe sondern wirklich auf Augenhöhe.
00:48:33: Handler auf Augenhöhepetreiben was ich beeindruckend finde.
00:48:37: also wenn man dann da auf die Webseite geht das ist nicht der übliche Shop.
00:48:41: Du hast zu jedem Produkt dass du erstehen kannst eine Geschichte aus dem Land Und eine Geschichte zu den Menschen die das machen.
00:48:50: Die haben unter anderem Palästina Mit Vertreten, mit Datteln und Freaky.
00:49:00: Ich hoffe man spricht das so richtig aus.
00:49:02: Das ist noch grüner Weizen der dann geröstet wird und mega lecker schmeckt sehr nahehaft isst.
00:49:08: Hast du es schon probiert?
00:49:09: Noch nicht aber besteht!
00:49:13: Datteln glaube ich habe ich schon gesagt Aus der Ukraine.
00:49:16: da haben sie in den Karpaten Frauen entdeckt die einen ganz besonderen Tee anbauen, so eine Art Heilkräuter-Tee.
00:49:25: Und das Mosröschen hab ich gelernt ist so die erste Pflanze, die wenn irgendwas verwüstet ist als erstes wieder wächst und das Immunsystem besonders stärkt.
00:49:34: Dieser Tee wird fermentiert, muss also auch sehr gut sein!
00:49:39: Dann sind noch Länder dabei wie Myanmar, Cambodia, Mozambique ... und Lebensmittel wie Kampottpfeffer, Kakao Ähm, was war noch alles dabei?
00:49:52: Floor de Saal.
00:49:53: Floor
00:49:54: des Saals genau!
00:49:55: Aus
00:49:55: Mosambik?
00:49:56: Ja ja und ähm oder Tee von einer ethnischen Minderheit in Myanmar.
00:50:04: also das sind alle so Geschichten wo du dann plötzlich merkst hey hinter jedem Lebensmittel stecken Menschen und du kannst es nicht mehr so einfach abtun wie wenn du in einen Supermarkt gehst und anonym irgendwelche Lebensmittel kaufst.
00:50:17: Du merkst mit wie viel Liebe die gemacht sind welche hohe Qualität die gemacht sind.
00:50:22: Und Konfliktfood gibt es inzwischen zehn Jahre, ich finde das wirklich beeindruckend!
00:50:28: Sie leisten im besten Sinne wenn du so willst Friedensarbeit weil sie Konsumentinnen und Konsumenten mit Produzentinnen und Produzenten zusammenbringen und auf eine Art und Weise das Verständnis fördern den Austausch sodass man einander auch wieder besser versteht und es nicht alles so anonym ist.
00:50:51: Wir wissen ja oft gar nicht, wie Lebensmittel entstehen und sind dann immer ganz entsetzt wenn irgendwo jemand ausgebeutet wird.
00:50:57: also insofern ein ganz wichtiges und gutes Zeichen für eine andere Art von
00:51:02: Handel.".
00:51:06: einen Kreis gemacht, weil wir jetzt schon wieder fast bei den Bauernhöfen angekommen sind.
00:51:10: Wo kommen unsere Lebensmittel her?
00:51:14: Und da tut man natürlich auch noch richtig was Gutes.
00:51:16: und ich finde es ist auch interessant zu sehen von wie vielen Seiten man so ein Thema anpacken kann.
00:51:23: die gehen jetzt von der Seite des Handels und das finde ich super weil gerade diese Augenhöhe schafft ja dann auch irgendwie noch mal eine ganz andere Basis, wenn man zusammenarbeitet.
00:51:33: Und dann wertschätzt man die Leute ja auch und man sagt nicht ihr Armen, ihr müsst so leiden ich gebe euch bisschen Geld sondern nein ihr produziert ja auch was und das kaufe ich euch ab und zu einem fairen Preis.
00:51:45: Ja
00:51:45: genau also.
00:51:46: letztendlich haben wir heute so ein Gespräch gehabt back to the roots zurück zur wirklichen Beziehungen zur Natur, wie unsere Lebensmittel entstehen.
00:52:03: Und zu den Kindern?
00:52:04: Und die der
00:52:05: Anfang des Lebens sind!
00:52:09: Wunderbar!
00:52:11: Wir hoffen ihr habt diese Folge auch genossen, habt ein bisschen was mitgenommen Inspirationen für euer eigenes Leben.
00:52:18: schaut gerne vorbei auf unserem Portal und lest euch nochmal die ganzen Beiträge genauer durch wenn ihr das möchtet und folgt uns natürlich gerne auf Instagram und auf YouTube.
00:52:30: Und LinkedIn!
00:52:31: Genau, da freuen wir uns wenn ihr uns folgt.
00:52:33: Ja
00:52:33: und wenn ihr Tipps habt, News habt wo ihr sagt, boah das würde zu gut News für you supergut passen dann gerne einfach eine E-Mail schreiben, Kontakt zu uns aufnehmen.
00:52:45: Vielen lieben Dank schon mal.
00:52:48: Ich sollte dann vielen herzlichen dank dass du dir heute Zeit genommen hast dich mit mir hingesetzt hast und ich freue mich sehr auf den nächsten Monat wo wir dann die Good News besprechen, die wir jetzt den nächsten Monat
00:52:59: behandeln.
00:53:00: Ja!
00:53:00: Guck mal was da so im Überraschungspaket drin ist.
00:53:04: Es
00:53:04: ist ja jedes Mal wieder überraschend.
00:53:06: Genau.
00:53:06: Eine gute Zeit und allen wünschen wir... Ich
00:53:11: gehe jetzt dann in Urlaub.
00:53:13: Ach nee!
00:53:14: Wo fährst du hin?
00:53:15: Nach Italien.
00:53:17: Schön wunderbar.
00:53:18: Vella Italia.
00:53:18: ich freue mich sehr nachdem das Wetter auch gerade noch nicht so warm ist wie man sich es erhoffen würde für den Mai.
00:53:25: aber gut
00:53:25: Es wird jetzt dann ja Juni und dann wird alles besser.
00:53:30: Macht's gut, bis zum nächsten Mal!
00:53:32: Tschüss, ciao.
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